Kirschkuchen vom Blech

Zutaten:

250g Butter (weich)DSC00850

250g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

1/2 TL Schale einer Bio(!)zitrone

5 Eier

200g Mehl

80g geriebene Mandeln

1kg Kirschen (oder sonstiges Steinobst ohne Stein)

80 g gestiftelte Mandeln

Staubzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Backrohr auf 200° vorheizen.

Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Die Eidottern nach und nach unterrühren. Mehl und Mandeln langsam einrühren.

Eine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen. Die Kirschen unter den Teig heben und in die Form füllen. Die Mandelstiftchen auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen ins Backrohr schieben und ca. 45 Min. backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Voilà 🙂

 

 

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Willkommen auf dieser Welt : Willkommen in unserer Welt

Wir haben uns entschieden. Wir haben uns entschieden für ein Kind. Entschieden für unser Kind. Und damit haben wir uns auch dafür entschieden dieses Kind, unser Kind, nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen. Und wiederum genau deshalb haben wir uns entschieden, dass wir jegliche Form von Religion aus unserer Erziehung draußen lassen.

Aber jetzt erst mal von Anfang an: meine Familie ist so ziemlich zur Gänze ohne religiöses Bekenntnis. Warum? Das hat die verschiedensten Gründe. Aber der allgemeine Tenor lautet (und um das Ganze etwas abzukürzen), dass wir mit so mancher Ansicht der (in unserem Fall röm.-kath.) Kirche nicht einverstanden sind (und das ist noch wirklich nett ausgedrückt). Das beginnt bei der Haltung der Kirche zum Thema Verhütung, Stellung der Frau und ihrem Umgang mit Minderheiten (jetzt und in der Vergangenheit) und endet bei den jüngsten Begebenheiten wie Kindesmissbrauch und -misshandlung. Abgesehen davon bin ich mir nicht ganz sicher wie ich mit der Geschichte der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria umgehen soll… Immerhin möchte ich gerne, dass mein Sohn voll aufgeklärt und ’normal‘ mit dem Thema Sexualität umgehen kann und da finde ich, passt dieses mysteriöse kein-Sex-trotzdem-schwanger-Jesus-Ding nicht ganz. Und zack, da sind wir auch schon beim eigentlichen Thema…

Wir haben uns entschieden, dass unser Frühlingskind frei aufwachsen soll. Und frei bedeutet für uns frei von irgendwelchen Zwängen und Drängen. Dazu gehört für mich auch, dass er sich irgendwann einmal selbst für oder gegen eine Religion entscheiden kann. Natürlich weiß ich, dass Religion zur Allgemeinbildung gehört. Deshalb wird unser Frühlingskind, wenn es das möchte, auch darüber informiert werden. Ich verwende hier absichtlich das Wort ‚informiert‘, da ich hierbei nicht nur von einer Religion, sondern von allen Religionen dieser Welt spreche. Wenn unser Sohn etwas wissen will, dann kann er uns fragen und wir werden ihm eine Hilfestellung geben um sich mit dem Thema vertraut machen zu können.

Dieser unser Entschluss beinhaltet natürlich auch, dass unser Frühlingskind nicht getauft wird. Aber nun ist der Akt der Taufe ja auch mit einem Fest für das getaufte Kind verbunden. Ein Fest bei dem Familie und Freunde zusammen kommen um das Kind kennen zu lernen. Es willkommen zu heißen. Das ist natürlich eine sehr emotionale und auch wichtige Begebenheit für alle Beteiligten. Wie also können wir es nun vereinen, dass wir auf der einen Seite unseren Sohn nicht taufen lassen und auf der anderen Seite aber ein Zeichen für ihn setzen? Ganz genau: mit einem Willkommen-im-Leben-Fest. Kurz: Willkommensfest.

So war es am 14. Juni 2014 so weit. Wir haben all unsere lieben Freunde und unsere engste Familie eingeladen um unseren Sohn willkommen zu heißen, ihn kennen zu lernen und ihn begrüßen zu können. Es war ein wunderbares Fest. Der Lieblingsmann und ich haben eine Rede gehalten, meine Eltern haben eine tolle Geschichte vorgelesen und sehr persönliche Worte gesprochen und ein paar unserer Lieben haben sich Wünsche für unser Frühlingskind ausgedacht und vorgetragen. Und zur Abrundung des Ganzen haben wir Herzluftballons mit Wünschen für unseren Mini steigen lassen. Mal sehen ob wir den einen oder anderen zurück bekommen. Auch eine Patin haben wir unserem Herzchen zur Seite gestellt. Wir nennen sie aber lieber Weggefährtin. Denn sie soll unseren Sohn begleiten. Ihm zur Seite stehen und ihn unterstützen.

Wir möchten unser Frühlingskind mit unserem Entschluss nicht von Religion oder der Kirche abschirmen. Wir möchten, dass er sich sein eigenes Bild darüber machen kann und sich selbst mit diesem Thema, wenn er das möchte, frei beschäftigen kann. Für mich gehört ein Kreuz in keine Krabbelstube und kein Klassenzimmer. Überhaupt in keinen öffentlichen Raum.  Für mich ist Religion ein persönliches Ding. Nichts das jemandem aufgedrängt werden soll oder kann. Genau wie sexuelle Gesinnung oder die Lieblingsfarbe oder die Tatsache, dass Spinnen einem keine Angst machen müssen. Wenn ihr versteht was ich meine… Ich denke, dass die heutige, so fortschrittliche Gesellschaft in diesem Punkt einiges nach zu holen hat und ich möchte, dass mein Sohn in dieser Angelegenheit keinen Rückschritt macht, sondern frei seinen Weg gehen kann.

Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

Voltiare

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Dieser Blick

Eine Schwangerschaft und eine Geburt verändern. Sie verändern nicht nur deine mentale und psychische Verfassung. Sie verändern auch deinen Körper. Und die Art und Weise wie du dich selbst betrachtest. Wahrnimmst. Fühlst. Bei mir war es so. Ist es so. Neun Monate lang wächst dein Bauch. Und umso größer er wird, desto mehr freust du dich. Schließlich wächst in ihm ein neues Leben. Ein neuer Mensch. Dein Kind.

Mein Körper war meiner Meinung nach schon vor der Schwangerschaft nicht perfekt. Hier ein bisschen zu viel. Dort ein bisschen zu wenig. Je nach Tagesverfassung mal mehr und mal weniger schön. Dann kam die Schwangerschaft. Während meiner Schwangerschaft hat sich mein Blickwinkel auf meinen Körper verändert. Plötzlich war mein Körper die Brutstätte für mein Kind. Der Bauch wurde größer. Der Zeiger der Waage schnellte nach oben. Im sechsten Monat machten sich die Schwangerschaftsstreifen bemerkbar. Dicke rote Linien zierten meinen Bauch. Aber: es machte mir zum ersten Mal in meinem Leben nichts aus. Warum? Weil ich im Begriff war Mutter zu werden. Und kein Kilo dieser Welt und kein einziger roter Streifen konnte daran etwas ändern. Dann war das Frühlingskind da. Und der Bauch war weg. Naja, weg ist vielleicht das falsche Wort. Er hat wohl eher seinen Platz verändert. Er stand nun nicht mehr nach vorne, sondern hing nach unten. Und wisst ihr was? Zum ersten Mal in meinem Leben machte mir das nichts aus. Denn: ich war Mutter. Mutter eines wunderschönen, perfekten Kindes.

In den Medien geistern Size-Zero-Körper. (Unnatürlich) Braun. (Unnatürlich) Dürr. (Unnatürlich) Makellos. Jeden Tag werden uns Körper präsentiert die perfekt sind. „Normale“ Durchschnittskörper gibt es nicht. Werden nicht gezeigt. Und werden vorallem nicht toleriert. Unsere Kinder wachsen mit dem ständigen Druck auf perfekt aussehen zu müssen. Sich schön und modisch kleiden zu müssen. Nicht akzeptiert zu sein, wenn der Körper anders aussieht als auf den Plakten und Werbespots. Jetzt nach meiner Schwangerschaft und mit einem „nicht perfekten Körper“ wird mir das jeden Tag wieder bewusst.

Ich will das nicht. Ich will nicht aussehen müssen wie die Models auf den Plakaten. Ich will nicht jeden Tag topmodisch gestylt sein müssen. Ich will nicht müssen was eine Mode- und Medienindustrie für wichtig und richtig hält. Ich will sein wie ich. Weil ich ich bin. Und das möchte ich auch meinem Kind vermitteln. Sein zu dürfen und zu können wie es ist. Ich möchte ein Vorbild sein. Ich möchte ihm das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen geben, dass er er sein kann. Bedingungslos. Egal ob er dick, dünn, klein oder groß ist.

Jetzt wo die ersten heißen Tage gekommen sind und der Sommer beginnt, beginnt auch die Zeit des Baden gehens und des Bikini tragens. Auch mit einem nicht perfekten nach-Schwangerschafts-Körper. Vor kurzem war ich also im Freibad. Mit meinem Lieblingsmann und dem Frühlingskind. Im Bikini. Und wisst ihr warum? Ja warum zur Hölle denn nicht? Weil ich ein paar Kilo zu viel auf den Rippen habe? Weil ich Schwangerschaftsstreifen habe? Muss ich mich jetzt zu Hause verstecken? Weil mein Körper nicht der Norm der Medienwelt entspricht? ABer zum Anfang: mir gegenüber ist eine junge Mutter gesessen. Mit ihrem Kind das ca. acht Monate alt war. Sie war schön. Schlank. Keine Spuren von Schwangerschaftsstreifen, überschüssigen Kilos oder gar einer Fettschürze. Wir haben ab und zu einen Blick gewechselt. Uns nicht unterhalten. Sind uns also nicht näher gekommen. Am Ende des Badetages habe ich mir mein Shirt übergestriffen und meine Hose angezogen. Meine UMSTANDShose. Und da war er: dieser Blick. Dieser Blick den eine schlanke Frau einer dicken zuwirft. Mitleidig. Ungläubig. Voller Vorurteile. Und da stand ich. Beschämt. Verärgert. Verärgert darüber, dass eine andere Frau, eine Mutter, mich derart abfällig mustert. Augenscheinlich wegen meiner Figur.

Ich möchte, dass es endlich aufhört, dass wir Frauen uns gegenseitig mustern. Uns genau unter die Lupe nehmen. Und: urteilen. Beurteilen. Vorurteile haben. Lasst uns endlich zusammenhalten. Hören wir doch damit auf uns gegenseitig das Leben schwer zu machen. Zusammen können wir Vieles verändern. Zusammen können wir Vorbilder für unsere Kinder sein.

Ich habe Schwangerschaftsstreifen. Ich habe Orangenhaut. Und ich habe eine sogenannte „Fettschürze“. Wie so viele Frauen nach einer oder mehrerer Schwangerschaften. Aber: ich liebe meinen Körper. Denn er hat mein Kind hervorgebracht.

Your body is not ruined – you are a damn tigress who owned her stripes

 

Liebster Award

Juhuu, ich bin nominiert 🙂 Vielen Dank dafür an daycaremummy.index

So, was ist aber dieser Liebster Award? Es gibt ein paar Spielregeln, die sind, wie folgt:

1. Verlinkt die Person, die euch nominiert hat
2. Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden
3. Nominiert selbst 11 BloggerInnen, die alle unter 200 Follower haben
4. Informiert die BolggerInnen
5. Stellt selbst 11 Fragen an die BloggerInnen

So und hier sind mal die Fragen, die ich beantworten soll. Viel Spaß beim Lesen 🙂

1. Ich blogge weil,

ich Lust hatte zu schreiben. Weil ich meine Meinung äußern möchte und, weil ich am Anfang meines Mama-Daseins manchmal einsam war und das Gefühl hatte, dass ich ganz bestimmt die einzige Mama bin die Probleme hat.

2. Morgens mache ich als erstes?

Das Rollo auf und singe meinem Frühlingskind unser guten-Morgen-Lied vor.

3. Was hält die Familie vom Bloggen?

Der Lieblingsmann findets „ganz ok“. Die restliche Familie weiß es glaub ich gar nicht.

4. Das nächste Rezept/ Gericht, dass ich unbedingt mal ausprobieren wollte!

Den Zitronenkuchen von einer Bekannten.

5. Welches Kinderlied gefällt euch am besten?

Puh, schwierig… Aber „Zwei lange Schlangen“ finde ich lustig. Animiert die Kids meist recht schnell zum Mitmachen.

6. Das letzte Buch, dass ihr gelesen habt?

Also bevor unser Frühlingskind gekommen ist, habe ich noch „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes gelesen. Und im Moment liegen „Unter dem Herzen“ von Ildiko von Kürthy und „Hummeldumm“ von Tommy Jaud am Nachtkästchen.

7. Wann hattet ihr zuletzt ein Kinderbuch in der Hand und vor allem welches?

Gestern. „Der Wunschkäfer“.

8. Mit meinen Kindern/ mit meinem Kind mache ich am liebsten….?

Wir kuscheln sehr gerne. Unterhalten uns. Gehen spazieren.

9. Freibad oder See/ Meer?

Am liebsten natürlich das Meer. Da dieses aber doch ein Stückchen weg ist, See.

10. Was macht ihr, wenn ihr mal Zeit NUR für euch selbst habt?

Bloggen 😉

11. Habt ihr schon mal Urlaub in einer Therme gemacht? (Ja – welche?)

Schon öfters. Ich liebe Thermen. Die letzte in der wir waren, war die Rupertustherme in Bad Reichenhall.

 

Ich nominiere für den Liebster Award folgende Blogger/innen:

ganznormalemama

littlelionsteps

matschhaus

schnickschnackberlin

raupenkind

weddingerberg

muetterwahn

philinsmom

sommernachtschaos

mainzerwohnzimmer

windelvoluntaerin

 

Und hier sind meine elf Fragen an euch:

1. Was hat dich dazu bewogen zu bloggen?
2. Kurz zusammengefasst, um was geht es in deinem Blog?
3. Wer steckt hinter diesem Blog?
4. Süß oder salzig?
5. Was machst du am liebsten wenn du mal ganz viel Zeit nur für dich hast?
6. Das letzte Buch, dass du gelesen hast?
7. Was regt dich auf?
8. Was freut dich?
9. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter?
10. Mit wem würdest du dich gerne mal unterhalten?
11. Wohin geht euer nächster Urlaub und warum?

Ich freue mich auf die Antworten ❤

 

 

 

 

Schlafen oder besser: nicht schlafen(?)

Was für ein wunderschöner Sommertag heute wieder ist. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, ich sitze mit meinem Laptop auf unserer idyllischen Terrasse und habe heute immerhin schon einen halben warmen Kaffee trinken können 🙂

Unser Frühlingskind schläft auf meiner Brust in seiner Zauber-Manduca und lacht ab und zu in seinen Träumen. Welcher Zeitpunkt wäre also besser um einen Blog zum Thema „so schläft mein Kind“ zu schreiben (oder eben eher so schläft mein Kind … nicht).

Als brave (bzw. gut funktionierende) werdende Mami habe ich mir natürlich schon bald Gedanken gemacht (das Thema Schlafen ist bei Eltern ja ein gerne und viel diskutiertes)  wie wir das Thema Schlafen angehen sollten wenn unser Zwerg erstmal da ist. Der Lieblingsmann und ich waren uns bald einig, dass wir hierbei Konsequenz an den Tag legen werden. Der Zwerg in seinem eigenen, wunderschönen neuen Gitterbett schlafen soll und wir überhaupt aus dem Ganzen kein großes Trara machen werden. Super. Dachten wir uns. Wieder ein Thema abgehakt. Und dann war er da. So klein, so hilflos, so schön und so unwahrscheinlich süß. Wie könnten wir dieses kleine Wesen nur in sein eigenes Gitterbett, (vermeindlich) weit weg von uns legen, im (angsteinflößenden) Dunkel der Nacht? Wir haben uns also doch für das Familienbett entschieden. Und, was soll ich sagen, es ist großartig. Der Lieblingsmann kann den Körperkontakt, den er tagsüber nicht mit unserem Frühlingskind haben kann, nachholen, der Zwerg kann schneller beruhigt werden wenn er mal wach wird, schläft somit besser (bzw. schneller) wieder ein, er weiß und merkt, dass wir da sind und ich muss nicht aufstehen um zu Stillen (und das wäre für mich nächtens auch ein Ding der Unmöglichkeit). Es ist also alles gut. Das heißt wenn der Zwerg erstmal schläft. Denn bis er schläft ist es nämlich gar nicht mal sooo gut…

Vor ca. zwei Wochen haben wir beschlossen, dass wir am Abend gerne ein bisschen Zeit hätten. Jede/r für sich und auch mal nur für uns Beide. Es wäre also von Vorteil wenn wir unser Frühlingskind am Abend schlafen legen könnten. Bisher ist er nämlich immer in der Zauber-Manduca oder im Tragetuch eingeschlafen und hat darin halt so lange gepennt bis auch wir uns ins Bett begeben haben. Aber jetzt: alles anders. Jetzt legen wir die zuvor besprochene und beschlossene Konsequenz an den Tag! Seit zwei Wochen versuchen wir also unseren kleinen Mann am Abend hinzulegen um noch ein paar freie Minuten zu zweit auskosten zu können. Immer auf die gleiche Art und Weise. Rituale und gleiche Abläufe sind für Kinder immerhin unabdingbar. Und wie das Ganze aussieht lässt sich in 5 (6) Phasen gliedern:

Phase 1: zwischen 19:00 und 21:00 übermannt die Müdigkeit unseren Sohn. Er beginnt sich die Augen zu reiben, welche sich langsam röten und immer kleiner werden. Und: er wird knatschig und zwar so richtig. Die Unzufriedenheit ist groß. Mit allem und mit jedem. Es ist also Zeit ihn ins Bett zu bringen. Wenn wir das Gefühl haben, dass noch Zeit ist, wird unser Zwerg gebadet (das ist allerdings äußerst selten der Fall). Dann ziehen wir einen seiner super tollen Schlafanzüge an und ich lege mich mit ihm gemeinsam in unser großes (Familien)Bett.

Phase 2: Stillen. Unser Kleiner ist unfassbar müde. Er trinkt entschlossen und gierig an der Brust. Die Augen werden immer schwerer. Fallen immer öfter zu, bis sie nach einiger Zeit ganz zufallen. Mittlerweile weiß ich, dass er nach ca. 10 – 15 Minuten wieder wach wird. Also bleibt die Brust so lange noch im Mund des Frühlingskindes. Und tatsächlich: nach 10 Min. wird er wieder wach und beginnt erneut zu trinken. So lange bis er zu müde ist. Die Augen sind zu. Er schläft.

Phase 3: jetzt mit Schnuller statt Brustwarze im Mund, schläft unser Zwerg. Oder doch nicht? Da gehen seine kleinen, wunderschönen blauen Augen plötzlich wieder auf. Er sieht mich an, beginnt zu strahlen, spuckt den Schnuller aus und fängt an zu brabbeln, kichern und zu erzählen. Ich beginne zu singen. Sein (glaube ich zumindest) Lieblingslied: „LaLeLu“. Der Kleine sieht mich vergnügt an und wird nicht müde zu quasseln. Ich halte ihn im Arm und singe. Und singe. Und singe. Und …

Phase 4: die Leichtigkeit und Fröhlichkeit ist so schnell verschwunden wie sie aufgetaucht ist. Er weint. Er schreit. Er wehrt sich sichtlich gegen das Einschlafen. Ich halte ihn weiterhin liebevoll im Arm. Fange nun an ihn hin und her zu wiegen. Und: ich singe. Und singe. Und singe. Und … Langsam beruhigt er sich wieder. Also Schnuller wieder rein. Ausgespuckt. Also Busen wieder rein. Das Frühlingskind saugt und nuckelt und trinkt. Gierig. Wie wenn er schon seit Stunden keine Mahlzeit mehr bekommen hätte.

Phase 5: die Augen sind mittlerweile so klein und müde, dass sie beim besten Willen nicht mehr offen gehalten werden können. Er schläft ein. Das Vakuum löst sich, die Brustwarze fällt heraus. Mit ihr der letzte Schluck Milch, der vor lauter Müdigkeit nicht mehr runter geschluckt werden konnte. Vorsichtig schiebe ich ihm den Schnuller in den Mund. Auch dieser fällt wieder heraus. Er schläft. Diesmal wirklich. Vorsichtig nehme ich zuerst die eine Hand und dann die andere von ihm weg. Langsam drehe ich mich zur Seite (zur Schonung des Beckenbodens steht eine brave Mama ja über die Seite auf) und steige mit aller Behutsamkeit aus dem Bett. Schalte das Babyphon ein. Vergewissere mich noch einmal, dass er auch sicher schläft und verlasse humpelnd (da mir der Fuß eingeschlafen ist) den Raum.

Phase 6: ich sage meinem Lieblingsmann, der inzwischen die ganze Küche aufgeräumt, die Wäsche abgenommen und gefalten und alles was sonst noch so liegen geblieben ist erledigt hat, dass der Zwerg schläft. Wir nehmen uns in den Arm. Sagen uns gegenseitig was wir für tolle Eltern und Eheleute sind. Gehen gemeinsam ins Bad. Putzen uns die Zähne und duschen (schnell, da wir schon ziemlich müde sind). Und dann legen wir uns ins Bett. Auf eine Seite. Gemeinsam. Denn auf der Anderen liegt das Frühlingskind. Es schläft. Das Babyphon wird ausgeschalten. – Gute Nacht –

Ihr merkt wahrscheinlich, dass unser Projekt „mehr Zeit zu zweit“ noch nicht ganz ausgefeilt ist. Manchmal ärgern wir uns darüber. Manchmal ist es ok so wie es ist. Manchmal schläft unser Kind schnell ein und manchmal dauert es ewig. Er ist eben ein Baby. Ein Säugling. Er braucht viel Körperkontakt und Nähe. Und: er braucht dringend Begleitung in den Schlaf. Manchmal viel,  manchmal wenig.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir ihn weiterhin versuchen werden am Abend ins Bett zu legen. Konsequent (:)). Ohne großes Trara (:)). Aber wir sind auch zu dem Entschluss gekommen, dass es so lange dauern darf wie es eben dauert. Und Zeit zu Zweit? Die holen wir nach. Wenn die Kinder aus dem Haus sind. Sicher.

Liebe Grüße

patrick-stewart-baby

 

Lila Wolken am rosaroten Himmel

Was für Tage. Was für eine Hitze. Weder der Abend noch die Nacht bringen Abkühlung. Die Luft steht. Alle Fenster sind offen. In allen Stockwerken. Und trotzdem hat es 29° im Haus (!).

Wir verlegen also den Abend auf unsere Terrasse. Heute bläst wenigstens ein bisschen der Wind. Mit einem kühlen Getränk in der Hand (um genau zu sein Aperol Sprizz – yummy -) genießen wir die feine Abendstimmung. Unser Frühlingszwerg schläft völlig erschöpft in unserer Zauber-Manduca. Wir plaudern, genießen die (beinahe) Zweisamkeit und freuen uns über diesen herrlichen Terrassen-Sommer-Wohlfühl-Abend. Ich freue mich unsagbar über solche Abende. Der Asphalt ist noch warm von der Sonne. Das Wasser läuft über das mit Eiswürfel (und Aperol Sprizz) gefüllte Glas. Der Duft von Rauch und Gegrilltem liegt in der Luft. Meine Füße strecke ich ins trockene, piekende Gras. Und dem Himmel schaue ich zu wie er sich allmählich dunkel verfärbt. Und in mir das tolle Gefühl, dass der Sommer endlich da ist. Herrlich! Wie gut es einem nur gehen kann!

Und heute war dieser Abend ganz besonders. Irgendwann, beim Zusehen wie sich der Himmel langsam dunkel verfärbt, entdecken wir dieses sagenhafte Rosa am Himmel. Das sich zwischen lila Wolken mischt. Und das ganze hinter dunklen Zweigen. Uns stockte fast der Atem so wunderschön war dieses Naturschauspiel. Und plötzlich, wie wenn jemand das Licht aufgedreht hätte, wird es heller. Rosa. Orange. Lila. Gelb. Wir sind sofort aufgesprungen um uns den Himmel anzusehen. Rundherum hat es die Nachbarn auf die Balkone, in die Gärten und auf die Straßen gelockt. Alle haben sich umgesehen. Alle haben gestaunt. Unwahrscheinlich.

Wie gesagt, ich freue mich unsagbar über solche Abende 🙂

Und hier noch ein paar Bilder zu diesem wahnsinns Vergnügen:

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Sekundäres Ertrinken: die unterschätzte Gefahr

An alle Badesee-BaderInnen, Fluss-TaucherInnen, Freibad-SchwimmerInnen, Planschbecken-PlanscherInnen, Pool-SpringerInnen, Badewannen-SitzerInnen, eben an A L L E:

Sagt euch der Begriff „sekundäres Ertrinken“, im Englischen „secondary drowning“, etwas? Für, alle die, genau wie ich, sich dachten nope, never heard of this, ist dieser Artikel.

Unter sekundärem Ertrinken versteht man den Tod, der mehrere Stunden oder gar Tage, nach einem Badeunfall mit beinahem Ertrinken eintritt. Das heißt, das Kind (ich beziehe mich hier mal nur auf Kinder) war kurz unter Wasser und wurde sofort wieder herausgezogen. Im ersten Moment scheint alles in Ordnung (abgesehen von dem Schock den das Kind und wohl auch die Eltern erlitten haben). Es besteht aber die Möglichkeit, dass sich, über mehrere Stunden oder auch Tage, ein Lungenödem bildet.

Folgende Symptome können bei Kindern auftreten:

– Müdigkeit und Schläfrigkeit (was natürlich auf den Schockmoment zurückzuführen ist –> wachsam bleiben!)

– obwohl es dem Kind besser gegangen ist, verschlechtert sich der Allgemeinzustand

– kalte, blassgraue Haut

– Schmerzen in der Brust beim Atmen

– stöhnende und röchelnde Atmung bzw. Atemnot

– Blauverfärbung der Lippen und Schleimhäute (wegen des Sauerstoffmangels)

– stark erhöhte Herzfrequenz

– Unruhe (meist bei Jugendlichen und Erwachsenen)

– Bewusstseinsverlust

Gemäß dem Motto „lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig“, sollten Kinder die einem beinahe-Ertrinken (sekundärem Ertrinken) ausgesetzt waren, unbedingt sofort ins Krankenhaus gebracht, um dort genau durchgecheckt zu werden (Lungenröntgen, Überwachung der Vitalfunktionen, …).

Also liebe Leute, teilt diesen Inhalt und erzählt ihn all euren Verwandten, Bekannten, Freunden, Feinden, …, damit möglichst viele Menschen davon Wind bekommen. Vielleicht kann dadurch der eine oder andere Unfall mit schrecklichen Folgen vermieden werden.

Auf einem englischsprachigen Blog namens delighted momma, gibt es einen Artikel über die oben beschriebene Situation. Lindsey berichtet über ihren Albtraum als ihr jüngerer Sohn kopfüber in den Jaccuzzi fällt. Und das obwohl sie ständig neben ihm saß. Er wurde nach nur wenigen Sekunden wieder herausgezogen und trotzdem wäre er beinahe ertrunken. Dank der mütterlichen Intuition von Lindsey ist alles gut ausgegangen und die Familie ist mit dem Schrecken davon gekommen. Den ganzen, sehr privaten Bericht könnt ihr hier nachlesen. Thanks a million times to Lindsey, die mit dem Erzählen ihres traumatischen Erlebnisses auf dieses Thema aufmerksam macht. Hier ist die Sinnhaftigkeit und Bedeutung eines Blog(eintrages) wieder einmal zu 100% bestätigt!

Wenn ihr Zeit habt (und die solltet ihr haben), dann lest auch noch meinen Eintrag zum Thema Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus.

Viele Grüße, salzburgmom

Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus

Liebe Leser/innen!

Auf dem Blog mamagie bin ich auf einen sehr interessenaten Artikel gestoßen. In diesem Artikel geht es um das Thema Ertrinken. Was bei diesen wunderbaren Badetemperaturen hochaktuell ist (auch wenn man bei diesem wunderschönen Wetter lieber an schönere Dinge denkt). Gerade in Verbindung mit (kleinen) Kindern sollte der Artikel unbedingt gelesen und (vorallem) geteilt werden.

Vergesst also die Szenen aus dem Fernsehen in denen vermeindlich Ertrinkende kräftig mit den Armen rudern, laut rufen und genau auf sich aufmerksam machen. ERTRINKEN SIEHT ANDERS AUS.

In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.

Mario Vittone, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer der U.S. Coast Guard, kann auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und hat schon unzähligen Menschen das Leben gerettet. In seinem Artikel “Drowning Doesn´t Look Like Drowning” schildert er das Phänomen des Ertrinkens und hat damit für viel Aufsehen gesorgt.
Der nachfolgende Artikel ist eine Übersetzung aus dem Original.

Der leise Tod des Ertrinkens

Als der Kapitän voll bekleidet von Board sprang und durch das Wasser lief, irritierte er die anderen Badegäste, die im Wasser schwammen. “Nicht, dass er jetzt denkt, du ertrinkst”, sagte der Mann zu seiner Frau, da sie sich kurze Zeit zuvor mit Wasser bespritzt und geschrien hatten. “Was macht er hier?!”, fragte die Frau leicht gereizt ihren Mann. “Es geht uns gut!”, rief der Mann dem Kapitän zu. Aber der Kapitän ließ sich nicht aufhalten. Er schwamm unnachgiebig an dem Pärchen vorbei und schrie nur kurz “Weg da!”. Denn direkt hinter ihnen, nur wenige Meter entfernt, war die neunjährige Tochter gerade dabei zu ertrinken. Der Kapitän kam in allerletzter Sekunde. Das Mädchen fing an zu weinen und schluchzte: “Papa!”.
Woher wusste der Kapitän aus so vielen Metern Entfernung, dass die Tochter gerade dabei war zu ertrinken und sowohl Mutter als auch Vater dies aus weniger als drei Metern nicht erkennen konnten?
Der Kapitän ist ein ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache und hat durch eine fachliche Ausbildung gelernt, die Gefahren des Ertrinkens rechtzeitig zu erkennen. Und nein, wenn jemand ertrinkt, dann wird nicht, wie es oft im Fernsehen gezeigt wird, wild geschrien und gewunken.
Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Anzeichen des Ertrinkens erkennen. Denn bis die neunjährige Tochter mit letzter Kraft “Papa” sagte, hatte sie nicht einen Ton von sich gegeben. Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. In der Realität wird selten gewunken, geschrien oder wie wild gestrampelt.
Das, was Menschen tun, um tatsächliches oder vermeintliches Ertrinken zu verhindern, hat Dr. Francesco A. Pia die instinktive Reaktion (The Instinctive Drowning Response) genannt. Es gibt kein Geschrei, kein Gespritze und kein Gewinke. Überdenken Sie Folgendes: Der Tod durch Ertrinken ist der zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht. Ertrinken sieht nicht aus wie ertrinken!

Auf folgende Anzeichen müssen Sie beim Baden achten

Dr. Pia erläuterte die instinktive Reaktion auf das Ertrinken in einem Artikel im Coast Guard´s On Scene Magazine:
1. In den meisten Fällen sind ertrinkende Menschen physiologisch nicht dazu fähig, Hilfe zu rufen. Da das Atmungssystem auf das Atmen ausgelegt ist und die Sprache die zweite/überlagerte Funktion darstellt, muss zunächst die Atmung sichergestellt werden, bevor die Sprachfunktion stattfinden kann.
2. Da sich der Mund beim Ertrinken unter der Wasseroberfläche befindet und nur kurzzeitig wieder aus dem Wasser auftaucht, ist die Zeit für das Ausatmen, Einatmen und für einen Hilferuf zu kurz. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht.
3. Ein Herbeiwinken ist nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Körper über der Wasseroberfläche halten, um weiter Atmen zu können.
4. Eine bewusste Steuerung der Arme ist bei einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken nicht möglich. Ertrinkende Menschen sind aus physiologischer Sicht nicht dazu fähig, das Ertrinken durch bewusste und gesteuerte Bewegungen abzuwenden. Ein Winken nach Hilfe ist also nicht möglich.
5. Während der Dauer des Ertrinkens befindet sich der Körper aufrecht im Wasser. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen. Nicht viel Zeit für einen Rettungsschwimmer.
Selbstverständlich befindet sich eine Person, die schreiend und winkend um Hilfe ruft, in einer ernsthaften Situation. Anders als beim tatsächlichen Ertrinken, können sich die betroffenen Personen an Ihrer eigenen Rettung beteiligen und z. B. nach Rettungsleinen oder -ringen greifen. Dieser Zustand wird als Wassernotsituation bezeichnet. Eine Wassernotsituation muss nicht zwangsläufig vor einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken auftreten.

Weitere wichtige Anzeichen des Ertrinkens

Sie sollten unbedingt auf folgende Anzeichen des Ertrinkens achten:
* Der Kopf ist nach hinten geneigt und unter Wasser. Der Mund befindet sich auf einer Höhe mit der Wasseroberfläche.
* Die Augen sind glasig und leer.
* Die Augen sind geschlossen.
* Die Haare hängen vor Stirn und/oder den Augen.
* Der Körper befindet sich vertikal im Wasser.
* Der Ertrinkende beschleunigt die Atmung und kämpft nach Luft.
* Die betroffene Person unternimmt den Versuch zu schwimmen, kommt aber nicht voran.
* Es wird versucht sich auf den Rücken zu drehen.
Sollte also ein Rettungsschwimmer plötzlich ins Wasser laufen und es sieht für Sie so aus, als wäre alles in Ordnung, dann täuschen Sie sich nicht. Der einfachste Hinweis des Ertrinkens wirkt nicht immer so, als würde jemand ertrinken. Seien Sie also vorsichtig.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dann fragen Sie die betreffende Person: “Geht es Dir gut? Brauchst Du Hilfe?”. Erhalten Sie eine Antwort, dann scheint es der Person wirklich gut zu gehen. Wenn nicht, dann bleiben Ihnen nur wenige Sekunden, um ihn/sie zu retten.
Und noch ein Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann sollten Sie nachschauen, weshalb.

Der Artikel wurde auf Nordseeportal veröffentlich.

Als Nachmittagsjause an so heißen Tagen: Obstsalat

Bei 33° im Schatten fällt sogar mir das Essen schwer 😉

Da unsere Obstschüssel aber sehr gut gefüllt war und bei den Temperaturen alles etwas schneller schlecht wird, wurde daraus kurzer Hand ein Obstsalat gezaubert.

Ich habe Melone, Ananas, Banane, Kirschen und Kiwi kleingeschnitten und mit etwas Honig und Rum (unser Zwerg kann ja noch nicht mitessen :)) gemischt und dann noch ein paar Zitronemelisseblättchen dazu gegeben – fertig ist ein herrlich erfrischender Snack für heiße Sommertage!

 

Zucchini-Erdbeer-Kuchen

Gestern habe ich die Zeit als mein Frühlingskind gerade schlief mal ausgenutzt und einen Kuchen gebacken.

Eigentlich hätte es ein reiner Zucchinikuchen werden sollen. Leider hatte ich nicht genug Zucchinis im Haus. Dafür aber Erdbeeren. Also warum eigentlich nicht einen Zucchini-Erdbeer-Kuchen zaubern? 🙂

Hier das Rezept. Der Kuchen wird wirklich super saftig und mega fluffig!

Zutaten:

3 Eier

250g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

125 ml Pflanzenöl (ich verwende ganz gerne Raps- oder Sonnenblumenöl)

400g Zucchini (oder Karotten, oder Erdbeeren, oder Rhabarber, oder …)

50g Nüsse (nach Belieben Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse)

300g Mehl

1 TL Natron

1 Pkg. Backpulver

1 TL Zimt (wer Zimt nicht so gerne hat nimmt einfach weniger)

 

Zubereitung:

Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und die Dotter mit Zucker und Vanillezucker (sehr!) schaumig rühren. Das Öl einrühren. Mehl, Backpulver, Natron und Zimt mischen und nach und nach zu der Dottermischung geben. Danach die Nüsse einrühren.

Die Zucchini werden geraspelt (grob oder fein, wie es euch besser schmeckt) und ebenfalls in den Teig gerührt (nicht schrecken, der Teig wird dadurch etwas flüssig).

Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.

Den Kuchen in eine gefettete und bemehlte Form geben (Durchmesser 26cm) und bei 180° ca. 45 Minuten backen.

Wer möchte, kann den Kuchen dann natürlich noch mit einer Schokoglasur überziehen. Das habe ich diesmal nicht gemacht. Ich habe zu Staubzucker gegriffen und zu dem was mein Garten momentan hergibt: Zitronenmelisse-Blättchen und Lavendelblüten.

Viel Spaß beim Nachbacken 🙂

Zucchini-Erdbeer-Kuchen