mein lieber Freund der gute alte Guglhupf

Anfang der Woche haben mich zwei liebe Kolleginnen aus der Arbeit besucht.  Super nett, weil 1. ist es mit ein bisschen Abstand immer wieder lustig ein paar (pikante) Details von der Arbeit zu erfahren und 2. sind die zwei einfach super liebe (und lustige) Ladies.

So, aber natürlich lässt es sich eine gute Hausfrau, äh ich lasse es mir natürlich nicht nehmen zum nachmittäglichen Kaffee auch nen ordentlichen Kuchen zu servieren. Da das mit dem herumwuselnden, super neugierigen und blitzschnell krabbelnden Frühlingskind aber gar nicht mal soooo einfach ist, kommt da mein lieber Freund, der gute alte Guglhupf ins Spiel.

Ich also hin zum Küchenkastl (welches frühlingskindsicher gemacht wurde, da dieses mit großem Eifer die darin befindlichen super geheimen Familienrezepte ausräumt, anlutscht und zerreist…), raus mit dem Oma-Guglhupf-Rezept ’super saftig‘ (hat meine Omili tatsächlich so genannt…) und los gehts.

GuglhupfZutaten:

3 Eier (getrennt)

125g weiche Butter

300g Mehl

300g Zucker

1 EL Backpulver

3 EL echtes Kakaopulver

125ml Milch

1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:

Die Eidotter mit Zucker, Vanillezucker und Butter (ordentlich) schaumig rühren. Eiweiß zu (steifem) Eischnee schlagen.

Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnden mit der Milch in die Ei-Zucker-Butter-Mischung geben. Danach den Eischnee unterheben.

Zirka die Hälfte des Teiges in eine (gefettete und bemehlte) Guglhupfform geben. Die andere Hälfte in der Rührschüssel lassen und mit 3 EL (echtem) Kakaopulver vermischen. Dann den Kakaoteig in die Guglhupfform geben. Mit einer Gabel, einem Stäbchen, oä. (vorsichtig) die beiden Teighälften vermengen (nur ein bisschen damit der Hupf schön marmoriert wird).

Bei 180° (Umluft) ca. 50 Min. backen. Herausnehmen, abkühlen lassen, stürzen, bepuderzuckern, genießen ❤

Tipp: oft taucht beim Guglhupf das Problem auf, dass er einfach nicht aus der Form will. Da gibt es dann Tricks wie umgedreht auskühlen oder im ausgeschalteten Backrohr auskühlen lassen, ein feuchtes Tuch um die Form wickeln oder schlag mich tot was noch alles. Ich sage euch eines: INVESTIERT IN EINE GSCHEITE GUGLHUPFFORM. Das ist das Einzige das hilft 😉

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Alles neu

Sodala ihr Lieben, jetzt ist es raus… Tatatatatataaaaaaa, Trommelwirbel bitte 🙂

Der Grund warum ich in letzter Zeit gar nicht mal so sehr aktiv war, ist jetzt online:

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Ich habe meine (noch) kleine, aber (wie ich finde) feine SelbermacherIn Kategorie online geschmissen. Dort findet ihr Strickanleitungen und Dekoideen zum Nachmachen und stöbern. Es ist noch nicht viel, aber ich hoffe es wird rasch wachsen 🙂

Ein bisschen stolz bin ich schon auf mich (ich weiß Eigenlob stinkt). Wer hätte das gedacht, dass ich mal so aktiv in Sachen Handarbeit sein werde. Supi, ich freue mich jedenfalls.

Ansonsten hat sich, wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, einiges auf meinem Blog verändert. Das Erscheinungsbild ist etwas schlichter geworden (rosa finde ich grad ganz doof 😉 ) und die Kategorien sind ein bisschen übersichtlicher geworden.

Ich hoffe ihr findet euch gut zurecht und es gefällt euch genau so gut wie mir ❤

Ganz liebe Grüße, eure,

salzburgmom

Stirnband für Schnelle

Wie versprochen versuche ich meine Anleitungen so simpel wie möglich zu halten und auch noch darauf zu achten, dass sie schnell gestrickt sind. Das ist mir bei diesem Teil glaube ich ganz gut gelungen 🙂

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Das brauchst du:

ca. 25g Wolle in grün und in braun (ich habe diesmal diese verwendet)

Rundstricknadeln oder Nadelspiel Nr. 7 (was dir besser liegt)

Wollnadel zum Vernähen

Maße:

gestrickt für einen Herren

passend für einen Kopfumfang von ca. 54-60cm

Höhe: 9,5 cm

Muster:

Schachbrettmuster: 3 re, 3 li jeweils über 3 Rd.

Und so gehts:

60 Maschen in grün anschlagen und zur Runde schließen. Im Schachbrettmuster arbeiten (3 re, 3 li). Nach 3 Rd. wechseln (3 li, 3 re). Insgesamt habe ich in grün 9 Rd. gearbeitet.

Danach habe ich auf die braune Wolle gewechselt. Damit man beim Schachbrettmuster den Farbwechsel nicht sieht, habe ich zuerst 1 Rd. glatt rechts in braun gestrickt und erst dann im Schachbrettmuster weitergearbeitet. Insgesamt 6 Rd. in braun. Alle M abketten und fertig 🙂

Demnächst werde ich das Stirnband noch mit Flies auskleiden. Ich bin aber noch nicht dazugekommen den Stoff zu besorgen. Sobald ich dazukomme folgt natürlich die Anleitung 🙂

ein Set für echte Männer

blaues Set für Herren Hier ist sie also: meine erste Strickanleitung für euch *hach* So, jetzt mal ran an die Stricknadeln und viel Spaß beim selber machen 🙂

Das brauchst du:

ca. 300g Wolle in dunkelblau (ich habe diese verwendet)

Stricknadeln Nr. 7 (ich liiiiiebe diese Nadeln)

Nadelspiel Nr. 7

3 Knöpfe

Muster:

Mütze: BM, glatt re

Schal: BM, Perlmuster

Maße:

Schal: 60cm l, 24cm b

Mütze: passend für 52 – 57cm Kopfumfang

Und so gehts:

Für den Schal 30 Maschen anschlagen und glatt rechts 10cm hoch stricken.

Danach im Perlmuster (Hin-R: 1 M re 1 M li, Rück-R: 1 M li 1 M re) 40cm weiter stricken.

Am Ende noch einmal 10cm glatt rechts stricken. Dabei nach 4cm drei Knopflöcher arbeiten (ca. 5cm vom Rand entfernt und mit ca. 5cm Abstand)

Am Schluss noch die drei Knöpfe annähen, anziehen und nicht mehr frieren 🙂

Für die Mütze: 62 M anschlagen und zur Runde schließen. Sieben Reihen im Bündchenmuster (1 M re, 1 M li) arbeiten. In der 7. Rd  verteilt auf die vier Nadeln 18 Maschen aus dem Querfaden zunehmen (= 80 M). Glatt rechts weiterarbeiten.

In der 26. Rd beginnt die Abnahme wie folgt: in Rd. 26 die 9. und 10. M re zus. str., in der 28. Rd. die 8. und 9. M re zus. str., in der 30. Rd. die 7. und 8. M re zus. str., usw. In Rd. 35 die 4. und 5. M re zus. str., in Rd. 36 die 3. und 4. M re zus. str. und in Rd. 37 die 2. und 3. M re zus. str. (= 16 M). In der Rd. 38 immer zwei M re zus. str. (= 8 M). Die verbliebenen M mit einem etwas längeren faden zusammenziehen und innen vernähen.

Fertig! Aufsetzen und keine kalten Ohren mehr haben 🙂

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wohlig warmes Winter-strick-Set

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Das brauchst du:

ca. 250g Wolle in braun (ich habe diese verwendet)

ein paar Reste Wolle in Türkis (ich habe diese verwendet)

Rundstricknadeln (80cm) Nr. 7

Nadelspiel Nr. 7

Pappkarton

Schere

Muster:

Mütze: Bündchnemuster (BM), glatt rechts (re)

Loop: BM, re, li

Maße:

Loop: 28cm H / 29cm B

Mütze: 52 – 57cm Kopfumfang

Und so gehts:

Loop: 67 M mit der Rundstricknadeln in türkis anschlagen und zur Runde schließen. Im Bündchenmuster (1 M re, 1 M li) 6 Rd. stricken. In braun abwechselnd 5 Rd. kraus und glatt rechts arbeiten. 60 Rd. stricken und alle Maschen abketten.

Der Loop kann natürlich, je nachdem wie eng oder locker ihr ihn gerne um den Hals tragt, variiert werden.

Mütze: 60M in türkis anschlagen und auf die vier Nadeln verteilen (= 15 M pro Nd.). 8 Rd. im Bündchenmuster (1 M re, 1 M li) stricken. Danach 8 Rd. in braun im Bündchenmusterstricken. Mit 1 Rd. glatt rechts in türkis das Bündchenmuster quasi beenden. In braun glatt rechts weiterarbeiten.

Ab Rd. 26 in jeder zweiten Rd. verteilt acht M abnehmen (= 20 M). In Rd. 35 und 36 noch einmal verteilt acht M abnehmen (= 4 M). Faden durch die restlichen M ziehen und vernähen.

Pompon: aus dem Karton zwei Kreise in der gewünschten Größe ausschneiden und in der Mitte ein Loch reinmachen. Den Karton mit der türkisen Wollen dicht umwickeln (umso dichter desto mehr Pompon ;)) und die Fäden dann an der äußeren Kante aufschneiden. Die beiden Hälften in der Mitte mit einem Faden zusammenbinden. Den Pompon noch etwas zurecht „frisieren“ und auf die Mütze nähen – fertig.

Anziehen, wohlfühlen, warm haben ❤

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warme kleine Füße

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Die kalte Jahreszeit steht bevor und die Füßchen, egal ob groß ob klein, wollen wohlig warm sein 🙂

Das brauchst du:

ca. 50g Sockenwolle (Wollreste)

Nadelspiel Nr. 3

Muster:

Bm, glatt re

Und so gehts:

32 M anschlagen und zur Runde schließen. 8 Rd. im Bündchenmuster (2 M r, 2 M li) stricken. Danach mit dem Schaft beginnen. Dafür 32 Rd. glatt rechts stricken.

Jetzt wird es ein klein wenig schwieriger: die Ferse bzw. der Fersensteg beginnt, aber keine Panik, geht beim selber machen dann doch ganz einfach 😉 Gestrickt wird jetzt nur auf zwei Nadeln (nicht in Runden!). Die 8 M der ersten Nadel glatt rechts abstricken und das Strickstück dann wenden (einfach umdrehen :)) Auf der Rückseite linke M stricken (Achtung: die ersten und die letzten 2 M rechts stricken, damit ein Knötchenrand entsteht!) und die 8 M der nächsten Nadel mit abstricken. Insgesamt 16 Rd. stricken.

Jetzt ist die Fersenkappe an der Reihe: dafür werden die M durch drei geteilt. In unserem Fall 5 – 6 – 5. Markiere dir die Maschen mit einem farbigen Faden. Dadurch ersparst du dir lästiges zählen 😉 Und jetzt glatt rechts bis zur zweiten Markierung stricken. Nun die M vor und die M nach der Markierung rechts zus. str. Arbeit wenden (nicht weiterstricken!). Jetzt wieder bis zur Markierung stricken. Diesmal aber li M. Und wieder: die M vor und die M nach der Markierung zus. str. Diesmal aber li 🙂 Jetzt das Strickstück wieder wenden. Es ist eine kleine Lücke bei deiner Markierung entstanden. Bis zu dieser Lücke strickst du. Dann die M vor und die M nach der Lücke re zus. str. Wenden. Das machst du so lange bis du nur noch deine sechs mittleren M auf der Nadel hast. Und schon ist die Fersenkappe fertig 🙂

Jetzt beendest du die Ferse. Zuerst einmal die sechs M glatt rechts abstricken. Nun müssen M aufgenommen werden. Dabei hilft uns jetzt der entstandene Knötchenrand. Es sind acht Knötchen vorhanden und acht M werden aufgenommen (in ein Knötchen einstechen, Faden holen, durchziehen). Im „Eck“ sollte eine zusätzliche M aufgenommen werden damit keine unschöne Lücke entsteht (= 15 M). Die nächsten beiden Nadeln werden glatt rechts abgestrickt. Jetzt werden auf die 4. Nadel wieder M aus den Knötchen plus 1 M am Anfang („Ecke“) aufgenommen (= 9M). Insgesamt müsstest du jetzt 40 M auf deinen Nadeln verteilt haben. Jetzt wird eine Rd. glatt rechts gestrickt (*puh*). Die überzähligen M werden jetzt wieder abgenommen. Dafür auf der ersten Nadel glatt rechts stricken bis vor die letzten 3 M. Zwei M re zus. str. und die letzte M glatt rechts. Die beiden nächsten Nadeln glatt rechts abstricken. Auf der 4. Nadel wird die erste M re gestrickt und die nächsten beiden M re zus. Die restl. M glatt rechts abstricken. Dies wird jetzt 3x in jeder dritten Rd wiederholt (zwei R glatt, 1 R Abnahme). Jetzt hast du wieder auf jeder Nadel 8 M (= 32 M).

Der Socke ist schon fast geschafft 🙂 Jetzt musst du einfach so viele Rd stricken bis der Socke deinem kleinen Sonnenschein passt. Danach beginnt die Abnahme für die Spitze: die erste Nadel glatt re stricken bis vor die letzten 3 M. 2 M re zus. str. 1 M re stricken. Auf der 2. Nadel wird die erste M re gestrickt, die 2. M wird abgehoben, die 3. M re gestrickt und dann wird die 2. M über die 3. M gehoben (= re überhoben zus. str.) die restl. M glatt re. Die 3. Nadel wird wie die erste (re zus. str.) und die 4. wie die 2. Nadel (re überhoben zus. str.) gestrickt. Jetzt zwei Rd. glatt re stricken, danach wieder abnehmen. Und das Ganze machst du so lange bis nur noch 2 M auf jeder Nadel sind. Diese M strickst du ebenfalls re zus. und die beiden M der nächsten Nadel werden ebenfalls auf diese Nadel re zus. gestr. Nimm eine zweite Nadel und verfahre mit den letzten 4 M genau so. Durch die letzten zwei M ziehst du jetzt den Faden  und vernähst ihn auf der Innenseite.

Voilá fertig ist der Socke. Jetzt nur noch schnell den zweiten und dann sind die Füßchen nie mehr kalt 🙂 ❤

Es ist wirklich nicht so schwierig wie es sich im ersten Moment anlässt. Am besten ist wenn du die Socke immer mal wieder an deinem kleinen Sonnenschein probierst!

 

 

 

Gläser voll Süßigkeiten

Diese großen Aufbewahrungsgläser finde ich ganz wunderbar. Nur sehr schwer, bzw. gar nicht kann ich an ihnen vorbei gehen.

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Sie sind einfach genial für Dekorationen aller Art. Je nach Jahreszeit und Anlass können sie beliebig gefüllt werden.

Bei uns sind sie im Moment mit Zierkürbissen gefüllt. Gummibärchen, Marshmallows oder diverse andere Süßigkeiten finden aber auch immer wieder darin Platz (aber Vorsicht: stellt sie dann nicht an einen Ort an dem ihr ständig vorbei geht 🙂 ).

P.s.: Die tolle Blechdose ist vom Flohmarkt und wirklich richtig alt.

Teelichtteller für dunkle Stunden

Einfach, aber wunderschön. Für mich bei dem trüben Novemberwetter nicht wegzudenken: Kerzen aller Art.

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Die verschiedensten Teelichtgläschen haben sich bei mir mit der Zeit so angesammelt: teils geschenkt bekommen, selbst gekauft oder in Geschäften und auf Flohmärkten erstanden.

Der weiße Blechteller ist wiederum wieder von den Schweden 😉

Die verschiedenen Gläschen hab ich einfach durcheinander auf dem Teller platziert und das ist alles.

Total easy peasy, macht aber ordentlich was her.

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Herbstvase

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Das brauchst du:

alles was der Herbst so her gibt. In meinem Fall:

– Kastanien
– Hortensien
– Asparagus
– große Glasvase (die aus dem großen schwedischen Möbelhaus sind toll ;))
– Teelichthalter (ich habe einen Glasblumentopf verwendet)
-Teelicht

So gehts:

Wenn du alles gesammelt hast was der Herbst so her gibt, dann schichtest du das einfach in die Glasvase.
Ich habe ganz unten die Kastanien hineingelegt. Dann den Glasblumentopf hineingestellt und diesen mit den abgeschnittenen Hortensien umrahmt (so, dass man das Teelichtgefäß nicht mehr sieht). Zum Schluss habe ich den Asparagus einfach noch locker in die Vase gesteckt.

Fertig 🙂

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Und so sieht das Ganze dann im Dunklen aus.

Ziemlich ruhig hier…

Ihr Lieben!

Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, ist es im Moment etwas ruhig hier auf meinem Blog. Das liegt zum Ersten daran, dass ich im Moment mit dem Frühlingskind allerhand zu tun habe (Krankheit, schlechte Laune, Zähne, etc.), zum Zweiten an Weihnachten im Schuhkarton, da ist im Moment Hochzeit, da ja am 15.11. der letzte Abgabetag ist und zum Dritten liegt es daran, dass ich an etwas, für mich ganz Besonderem arbeite. Was genau das ist, wird noch nicht verraten. Es sei nur so viel gesagt: ihr werdet überrascht sein 🙂

So, jetzt muss ich mal weiter machen hier, sonst wird das Ganze nämlich nix 😉

Ganz liebe Grüße, eure

salzburgmom