Ein gutes Neues…

to all of you!

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3-Tages-Blaukraut

Wenn ihr richtig leckeres halligalli yummy Blaukraut wollt, dann nehmt euch drei Tage lang Zeit – es lohnt sich 😉

Zutaten:

1 kg BlaukrautBlaukraut

1 Apfel

1 Zwiebel

500ml Rotwein

Nelken, Wacholderbeeren, Lorberblätter, Pfefferkörner, Zimtstangen, Pimentkörner

Salz und Pfeffer

etwas Zucker

 

Zubereitung:

Das Blaukraut in (nicht zu) feine Streifen schneiden und in einen großen Topf geben. Den Rotwein darüber gießen.

Für das Gewürzsäckchen: von einer Stoffwindel oder Geschirrtuch ein Stück abschneiden und die Gewürze in die Mitte legen. Mit Küchengarn zubinden und zum Blaukraut geben. Den Apfel blättrig schneiden und ebenfalls zum Blaukraut geben.

Über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Blaukraut auf mitlerer Hitze zum köcheln bringen. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und die Zwiebel darin wenden. Danach zum Blaukraut geben. Das Blaukraut solange kochen lassen bis das es ganz weich ist (das dauert stundenlang!). Das Gewürzsäckchen entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wieder im Topf über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Das Blaukraut aufwärmen und heißßßßßßßß servieren.

Passt perfekt zu Wild oder Geflügel *yummy*

 

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Zutaten:

Paprika (rot, gelb, grün)

1 Zucchini

1/4 Kürbis (Hokkaido oder Muscat)

1 rote Zwiebel

etwas Vogerlsalat

Essig und Öl

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

etwas Sauerrahm

Shrimps bzw. King Prawns

 

Zubereitung:

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Olivenöl solange dünsten bis es bissfest ist.

In eine Schüssel umfüllen und überkühlen lassen. Inzwischen die Marinade zubereiten: Essig, Öl und Honig gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über das noch warme Gemüse gießen und zugedeckt etwas ziehen lassen. Währenddessen den Vogerlsalat auf Tellern verteilen und die Shrimps anbraten.

Das Honiggemüse auf dem Vogerlsalat verteilen, einen Esslöffel Sauerrahm und die Shrimps daraufgeben und voilá feeeertig 🙂

Maronisüppchen

Zutaten:maroni

400g Maroni

1 Zwiebel

1 Chili (nach Belieben)

1 Liter Gemüsesuppe

etwas Schlagobers

etwas Butter

etwas Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Maroni einritzen, auf ein Backblechlegen und bei 220° solange rösten bis sich die Schale nach außen wölbt (dauert ca. 10 – 15 Minuten, je nach Backrohr).

Währenddessen die Zwiebel grob schneiden und in Butter anschwitzen. Die Maroni dazugeben und ebenfalls etwas anbraten. Mit Suppe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Mit einem Pürierstab solange pürieren bis die Suppe schön sämig ist. Etwas Schlagobers dazugeben und nochmals durchpürieren.

Mit einem Klecks geschlagenem Schlagobers servieren.

Have yourself a merry little christmas!

DSC01738Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und entspannte, ruhige Feiertage im Kreise eurer Lieben!

Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen!

 

 

 

P.s.: Das war unser gestriges Weihnachtsmenü:

Maronisüppchen

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Hirschragout mit Knödel und Blaukraut

– Profiteroles und Tiramisu

Die Rezepte folgen sobald ich etwas mehr Luft habe 😉

 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Ich ❤ die Vorweihnachtszeit: Kekse backen, dekorieren, Weihnachtsmärkte, *schmacht*

Und nachdem gestern der 1. Advent war, war es, wie jedes Jahr, Zeit für das alljährliche Adventkranz binden (tatsächlich binden wir schon wieder… wie die Zeit vergeht…).

DSC01647Deshalb alles suchen was gebraucht wird:

– Blumendraht und Gartenschere

– alte Zeitungen

– Zweige

Und dann gehts auch schon los!

Erstmal ein Kranzerl aus alten Zeitungen formen (etwas kleiner als der tatsächliche Kranz dann sein soll).

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Und dann kanns auch schon losgehen: immer rundherum ein paar Zweigerl mit Blumendraht festbinden. So lange bis der Kranz die gewünschte Größe hat.

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Total easypeasy 🙂

Und das sind die Ergebnisse unseres kreativen Schaffens am Wochenende ❤DSC01664DSC01655

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Wird Gewalt gegen Kinder wieder salonfähig?

In der österreichischen Tageszeitung ‚Die Presse‘ ist gestern, Sonntag, im Rahmen des Themenschwerpunkts ‚Erziehung‘ ein Artikel mit dem Titel „Wer Strafe nicht vollzieht, wird unglaubwürdig“ erschienen.

In diesem Artikel schreibt der Autor Wolfgang Greber über (seine) ‚Erziehungsmethoden‘ wie ‚Ohrenzieher‘, ‚Körperstrafe in homöopathischen Dosen und an nicht zu persönlichen Stellen‘ oder ‚übers-Knie-legen‘ (bei diesen Formulierungen hat sich mir mein Magen umgedreht). Nach der Meinung des Autors ist gewaltfreie Erziehung ein ‚infantil-romantischer, militant-pazifistischer Irrglaube‘ (hier kam es mir schon fast hoch). Manch gewaltfrei erzogene Kinder erlebe er als ‚rücksichtslos‘ und ’negative Schwingungen‘ verbreitend (hier platzte mir der Kragen und der Brechreiz setzte ein).

Mit Aussagen wie, dass sein dreijähriger Sohn bereits ‚kurze Sätze lesen kann‘ und DVDs auf Englisch schaut versucht er sein Tun zu rechtfertigen. Weil wie schlimm kann es schon sein, wenn dabei ein so intelligenter Bub herauskommt (Interpretation meinerseits, gebe ich zu…)? Und außerdem gibt es ja Eltern die strenger sind als Herr Greber und seine Gattin. Sie denken also, dass sie alles ’schon halbwegs richtig machen‘. Ja dann ist alles doch in bester Ordnung wenn die anderen noch viel strenger sind, oder?!

Dass sich eine ‚renommierte‘ Tageszeitung die Blöße gibt jemandem mit einer so falschen und dummen Einstellung wie Herr Wolfgang Greber die Bühne zu bieten seinen Schwachsinn zu präsentieren finde ich unfassbar und unerhört (wenigstens hat sich die Redaktion heute, Montag, erstmals in der Geschichte von den Aussagen des Redakteurs distanziert. Etwas spät, aber immerhin…).

Ich lehne jegliche Gewalt an Kindern strickt ab. Egal ob psychische oder physische. Diskussionslos. Dazu gehört für mich der ‚harmlose Popo-klatsch‘ genauso wie die ‚g’sunde Watsch’n‘ oder Sätze wie ‚wenn du so weiter machst mag dich niemand mehr haben‘. Wir sind die Erwachsenen. Wir müssen wissen wie mit „Extremsituationen“ umzugehen ist. Menschen die sich nicht anders als mit Gewalt helfen können, sind für mich armselig und schwach. In einer so modernen und fortschrittlichen Zeit sollten wir nicht mehr darüber diskutieren ob Gewalt an Kindern o.k. ist oder nicht. Abgesehen davon, dass es falsch ist seine Kinder zu schlagen, ist es per Gesetz verboten. Basta. Diskussion beendet. Punkt. Mit den Schäden die angerichtet werden wenn Kindern, in welcher Form auch immer, mit Gewalt begegnet wird, möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen. Das liegt für mich auf der Hand (hier aber trotzdem ein bisserl was zum nachlesen…).

Mit Meinungskundgebungen wie der hier zitierten wird einem wichtigem Thema der falsche Raum geboten. Gewalt an Kindern wird gut geheißen bzw. als ’nicht so schlimm‘ abgetan. Das ist grundfalsch und nicht tragbar.