Auf den Spuren des Bibers

Vor den Sommerferien hat mein Kollege unsere Klasse zu einem Umweltbildungsprojekt für Schulen zum Thema Biber angemeldet.

Und letzte Woche war es soweit. Unser Sachunterrichtsprojekt zum Thema Biber hat gestartet.
Die Kinder erarbeiten emsig und voller Elan in Kleingruppen alles rund um den Biber. Mit Büchern, Artikeln, Fachliteratur und Recherche im Internet werden Informationen eingeholt und sogleich verarbeitet. Toll zu sehen mit welcher Freude die Kids dabei sind!

Im Rahmen eines Workshops konnten die Kinder noch mehr Informationen und Wissen rund um dieses scheue Säugetier sammeln.
Für zwei Unterrichtsstunden hat uns nämlich Fr. Mühl, freie Biologin und Biberberaterin, in der Schule besucht. Mit viel spielerischem und kindgerechtem Material hat sie die Kinder in diese Materie eingeführt. Und unsere Klasse hat mit Interesse und viel Spaß mitgearbeitet.
Das Highlight dieses Projekts war aber mit Sicherheit unser Ausflug in die Walser Au. Hinter der Schwarzenbergkaserne liegt dieses wundervolle Fleckchen Erde. Und genau dorthin hat es uns mit Fr. Mühl verschlagen. Wir haben uns sozusagen auf die Spuren des Bibers begeben.
Und ich hätte mir niemals gedacht wie viele eindeutige Spuren wir finden würden. Mit Arbeits- und Suchaufträgen wurden die Kinder in die Natur entlassen und mit jeder Menge Spuren kamen sie zurück.
Von Biberausstiegen, Dämmen und Biberburgen, über halbabgenagte Baustämme und Äste haben wir so ziemlich alles finden dürfen.
Das Beste war die große, ganz frische Biberburg im hinteren Teil der Au.

Als Abschluss dann eine Jause im Wald und ein Holzstück original vom Biber angenagt. Was für ein gelungenes (Schul-)Projekt!
Sehr zu empfehlen für alle Volksschulklassen (Stufe 1 – 4).

Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt mit Fr. Mühl!

Bibercollage

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