Müsli, Müsli mjamjamjam

In den Regalen der umliegenden Supermärkte biegen sich die Bretter der Müsliabteilung. Bei jedem Einkauf wird ein anderes Müsli getestet. Mit Rosinen, ohne Rosinen. Mit Zucker, ohne Zucker. Mit Trockenfrüchten, ohne Trockenfrüchten. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Beim letzten (Müsli)Frühstück kam mir dann die Idee, etwas spät, ich weiß, warum eigentlich nicht selbst mein „Traummüsli“ zusammenmischen?
Also flux die Küchenschränke nach den passenden Zutaten durchsuchen. Und siehe da, alles bereit um sich ans Müsli mischen zu machen.

Hier also meine Mischung:
– Haferflocken grobblättrig
– Leinsamen
– Buchweizen (anrösten bis er duftet)
– Weizenkleie
– Rosinen
– getrocknete Marillen
Alles zusammenmischen und in einer Dose oder einem Weckglas aufbewahren (kühl und trocken!).

Mahlzeit!

Müsli Collage

 

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Mascarpone-Schoko-Töpfchen

Schokolade, Nüsse, Mascarpone, Himbeeren und ein Schuss Kaffee… Was für eine köstliche Kombination. Alleine beim Gedanken daran läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen *schwärm*

Also los und diese Köstlichkeiten zu einer wahrhaft göttlichen köstlichen Nachspeise zusammenbringen.
Beim Durchblättern einer etwas älteren Frisch gekocht (Oktober 2012) habe ich dieses tolle Rezept gefunden und musste es natürlich sofort ausprobieren.

Hier also das Rezept:

Zutaten:
250g dunkle Schokolade
45ml Espresso
45ml Likör (ich habe Kaffeelikör genommen)
750g Ricotta (am besten echten italienischen, der ist nicht so wässrig)
60g Staubzucker
50g Mandeln gestiftelt (ich habe Mandelblättchen verwendet)
50g Crème fraiche
ein paar Himbeeren zum garnieren

Zubereitung:
Die Schokolade gemeinsam mit dem Espresso und dem (Kaffee)Likör schmelzen.
Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen lassen.
600g Ricotta, 20g Staubzucker und die geschmolzene Schokomixtur in der Küchenmaschine (oder mit dem Mixer) cremig schlagen. Die Schokocreme in kleine Gläschen füllen und in den Kühlschrank stellen.
Die Mandeln mit 20g Staubzucker und 15ml Likör vermischen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und ca. 8 Min. auf mittlerer Schiene karamellisieren lassen. Danach abkühlen lassen.
Den restlichen Ricotta (ca. 150g) mit 20g Staubzucker und 50g Crème fraiche vermischen und auf die kalten Schokotöpfchen verteilen.
Von den karamellisierten Mandeln kleinere Stücke abbrechen und dekorativ in die Mascarpone-Creme stecken. Die Himbeeren daraufsetzen und ich habe noch die letzten Minzeblätter im Garten abgeschnitten und hineingesteckt.

Und: G E N I E S S E N 🙂

Mascarpone-Schoko-Töpfchen

Ruccolapesto mit Parmesan und Mandeln

Ruccola. Ich liebe diesen herrlich würzigen, saftig grünen und lustig gefiederten Stengel. Egal ob als Salat, zu Nudeln oder zu einem saftigen kleinen Steak: Ruccola passt immer und überall dazu 🙂

Heute möchte ich euch das wunderbare Grün als Pesto präsentieren. Ruckzuck gemacht und es braucht nicht viel um im siebten Frühlingshimmel zu schweben.
Zutaten PestoFür ein Glaserl brauchst du:
– 125g Ruccola
– 20ml Olivenöl
– 60g Mandeln
– 50g Parmesan
– etwas Salz

 

 

 

Und die Zubereitung? Easypeasy. Alles zusammen in den Mixer (oder den Pürierstab zur Hand nehmen). Mixen. Mit Salz abschmecken. Fertig.Ruccolapesto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmeckt hervorragend zu Gnocchi oder Vollkornspaghetti (kleiner Tipp 😉 )

Kürbis und Schafskäse haben ein Date mit Vollkornspaghetti

Kürbis – ich ❤ Kürbis. Die Farbe, das Aroma, die vielfältige Verwendung *schmacht*. Ein herrliches Gewächs! Und deshalb kommt es bei uns auch ziemlich oft auf den Tisch. Sehr zum Wohlwollen des Lieblingsmannes und des Frühlingskindes. Die mögen den nämlich auch ganz schön gerne 🙂

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~ So und jetzt zum Rezept ~

Zutaten:

Schafskäse

Kürbis (Hokkaido oder Muskat)

roter Zwiebel

Sauerrahm und ein Klecks Creme Fraiche

frische Kräuter (Oregano, Rosmarin, …)

Salz und Pfeffer

etwas Öl

Vollkornspaghetti

 

Zubereitung:

Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden, Schafskäse zerkleinern, die frischen Kräuter hacken und Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

In einer tiefen Pfanne Öl erhitzen, Rosmarin und Zwiebel darin braten. Kürbis hinzufügen, ordentlich anbraten, dann Sauerrahm und Creme Fraiche dazu. Kürbis garen bis er weich ist. Wenn zuwenig Flüßigkeit, dann mit etwas Fond aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Spaghetti zustellen und kochen wie man sie am liebsten hat.

Nudeln auf ein tiefes Teller (am besten Pastateller) geben, das Kürbissugo darüber und die Schafskäsewürfel obendrauf. Mit frischem Oregano bestreuen und geniiiiiießen 🙂

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Chai Tea – Auszeit für die Seele

Ich liebe dieses wundervolle indische Getränk: Chai Tea. Und noch besser: Chai Tea Latte. Alleine beim Gedanken an diese Köstlichkeit läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen. Deshalb kam mir heute morgen, beim Blick aus dem Fenster auf dieses fürchterlich nasskalte Winterwetter, die Idee diese Herrlichkeit doch einfach mal selbst zu machen. Nämlich in Form von Sirup.

Gedacht, getan. Und diesen leckeren, zart schmelzenden, sich dick ziehenden schokobraunen Sirup möchte ich euch nicht vorenthalten 😉

Zutaten:

1 L Wasser

4 Beutel (guten) Schwarztee

2 EL Kardamom gemahlen

2 EL Fenchelsamen

2 Zimtstangen

ein paar Gewürznelken

400g Zucker

 

Zubereitung:

Das Wasser gemeinsam mit dem Tee, den Gewürzen und dem Zucker in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen.

Nach etwa 30 Minuten Kochzeit die Teebeutel entfernen und den Sirup nochmal ca. 20 Minuten sprudelnd kochen. In noch heißem Zustand mit Hilfe eines Siebes die Gewürze abseihen.

In ein sauberes Glas füllen und fertig ist die Köstlichkeit.

1 EL Sirup mit etwas heißem Wasser aufgießen und mit Milchschaum verfeinern. Voilà *yummy*

Chai Tea Latte

wild auf Wild – Hirschragout

Wie versprochen hier das Rezept zu unserer Weihnachtshauptspeise:

H I R S C H R A G O U T

Zutaten:

ca. 1 – 1,2 kg Hirschschlögel (oder was ihr sonst so bekommt)

Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, etc.)

2 Zwiebeln

1 kl. Stück Ingwer

4 Knoblauchzehen

etwas Tomatenmark

Gemüsesuppe zum ablöschen

Salz, Pfeffer

nach Belieben Chili

Olivenöl zum Anbraten

etwas Mehl zum Stauben

 

Zubereitung:

Das Hirschfleisch, falls notwendig, von Fett, Flachsen, etc. befreien und in mundgerechte Stücke schneiden. Zur Seite stellen.

Das Gemüse, Ingwer, Knoblauch und den Zwiebel fein schneiden. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin dünsten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das Gemüse in den Topf geben und anbraten. Herausgeben und ebenfalls beiseite stellen. Das Fleisch scharf anbraten. Gemüse und Zwiebel zum Fleisch geben und weiterbraten. Tomatenmark und Chili hinzugeben. Mit etwas Mehl stauben und umrühren bis sich das Mehl gut verteilt hat (aufpassen, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind). Mit Gemüsesuppe ablöschen (bis alles bedeckt ist) und köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tipp: macht das Ragout bereits am Vortag, lasst es über Nacht im Topf stehen und erwärmt es am nächsten Tag auf schwacher Hitze.

Aufgewärmt ist nämlich nur Gulasch Hirschragout gut. 😉

Mahlzeit ❤

 

3-Tages-Blaukraut

Wenn ihr richtig leckeres halligalli yummy Blaukraut wollt, dann nehmt euch drei Tage lang Zeit – es lohnt sich 😉

Zutaten:

1 kg BlaukrautBlaukraut

1 Apfel

1 Zwiebel

500ml Rotwein

Nelken, Wacholderbeeren, Lorberblätter, Pfefferkörner, Zimtstangen, Pimentkörner

Salz und Pfeffer

etwas Zucker

 

Zubereitung:

Das Blaukraut in (nicht zu) feine Streifen schneiden und in einen großen Topf geben. Den Rotwein darüber gießen.

Für das Gewürzsäckchen: von einer Stoffwindel oder Geschirrtuch ein Stück abschneiden und die Gewürze in die Mitte legen. Mit Küchengarn zubinden und zum Blaukraut geben. Den Apfel blättrig schneiden und ebenfalls zum Blaukraut geben.

Über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Blaukraut auf mitlerer Hitze zum köcheln bringen. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und die Zwiebel darin wenden. Danach zum Blaukraut geben. Das Blaukraut solange kochen lassen bis das es ganz weich ist (das dauert stundenlang!). Das Gewürzsäckchen entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wieder im Topf über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Das Blaukraut aufwärmen und heißßßßßßßß servieren.

Passt perfekt zu Wild oder Geflügel *yummy*

 

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Zutaten:

Paprika (rot, gelb, grün)

1 Zucchini

1/4 Kürbis (Hokkaido oder Muscat)

1 rote Zwiebel

etwas Vogerlsalat

Essig und Öl

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

etwas Sauerrahm

Shrimps bzw. King Prawns

 

Zubereitung:

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Olivenöl solange dünsten bis es bissfest ist.

In eine Schüssel umfüllen und überkühlen lassen. Inzwischen die Marinade zubereiten: Essig, Öl und Honig gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über das noch warme Gemüse gießen und zugedeckt etwas ziehen lassen. Währenddessen den Vogerlsalat auf Tellern verteilen und die Shrimps anbraten.

Das Honiggemüse auf dem Vogerlsalat verteilen, einen Esslöffel Sauerrahm und die Shrimps daraufgeben und voilá feeeertig 🙂

Maronisüppchen

Zutaten:maroni

400g Maroni

1 Zwiebel

1 Chili (nach Belieben)

1 Liter Gemüsesuppe

etwas Schlagobers

etwas Butter

etwas Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Maroni einritzen, auf ein Backblechlegen und bei 220° solange rösten bis sich die Schale nach außen wölbt (dauert ca. 10 – 15 Minuten, je nach Backrohr).

Währenddessen die Zwiebel grob schneiden und in Butter anschwitzen. Die Maroni dazugeben und ebenfalls etwas anbraten. Mit Suppe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Mit einem Pürierstab solange pürieren bis die Suppe schön sämig ist. Etwas Schlagobers dazugeben und nochmals durchpürieren.

Mit einem Klecks geschlagenem Schlagobers servieren.

mein lieber Freund der gute alte Guglhupf

Anfang der Woche haben mich zwei liebe Kolleginnen aus der Arbeit besucht.  Super nett, weil 1. ist es mit ein bisschen Abstand immer wieder lustig ein paar (pikante) Details von der Arbeit zu erfahren und 2. sind die zwei einfach super liebe (und lustige) Ladies.

So, aber natürlich lässt es sich eine gute Hausfrau, äh ich lasse es mir natürlich nicht nehmen zum nachmittäglichen Kaffee auch nen ordentlichen Kuchen zu servieren. Da das mit dem herumwuselnden, super neugierigen und blitzschnell krabbelnden Frühlingskind aber gar nicht mal soooo einfach ist, kommt da mein lieber Freund, der gute alte Guglhupf ins Spiel.

Ich also hin zum Küchenkastl (welches frühlingskindsicher gemacht wurde, da dieses mit großem Eifer die darin befindlichen super geheimen Familienrezepte ausräumt, anlutscht und zerreist…), raus mit dem Oma-Guglhupf-Rezept ’super saftig‘ (hat meine Omili tatsächlich so genannt…) und los gehts.

GuglhupfZutaten:

3 Eier (getrennt)

125g weiche Butter

300g Mehl

300g Zucker

1 EL Backpulver

3 EL echtes Kakaopulver

125ml Milch

1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:

Die Eidotter mit Zucker, Vanillezucker und Butter (ordentlich) schaumig rühren. Eiweiß zu (steifem) Eischnee schlagen.

Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnden mit der Milch in die Ei-Zucker-Butter-Mischung geben. Danach den Eischnee unterheben.

Zirka die Hälfte des Teiges in eine (gefettete und bemehlte) Guglhupfform geben. Die andere Hälfte in der Rührschüssel lassen und mit 3 EL (echtem) Kakaopulver vermischen. Dann den Kakaoteig in die Guglhupfform geben. Mit einer Gabel, einem Stäbchen, oä. (vorsichtig) die beiden Teighälften vermengen (nur ein bisschen damit der Hupf schön marmoriert wird).

Bei 180° (Umluft) ca. 50 Min. backen. Herausnehmen, abkühlen lassen, stürzen, bepuderzuckern, genießen ❤

Tipp: oft taucht beim Guglhupf das Problem auf, dass er einfach nicht aus der Form will. Da gibt es dann Tricks wie umgedreht auskühlen oder im ausgeschalteten Backrohr auskühlen lassen, ein feuchtes Tuch um die Form wickeln oder schlag mich tot was noch alles. Ich sage euch eines: INVESTIERT IN EINE GSCHEITE GUGLHUPFFORM. Das ist das Einzige das hilft 😉