Wenn ein Feuerwehrmann Geburtstag hat…

… dann muss natürlich eine entsprechende Geburtstagsfeier her. Nämlich eine Feuerwehrmann-Geburtstagsfeier. Klar. Geht ja wirklich nicht anders.
Also haben sich Mama und Papa mächtig ins Zeug gelegt um für das Frühlingskind eine würdige Party hinzubekommen.

Zuerst mal überlegen wer aller kommen soll. Wenn es nach dem Mini geht, ist diese Liste ganz schön lang. Gemeinsam haben wir uns dann aber auf sechs Kinderleins einigen können. 😉 Musste also ’nur‘ noch eine Einladung her. Mit einer echten Feuerwehr. Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann für Bügelperlen entschieden. Damit bastelt das Frühlingskind nämlich momentan ganz gern. Nach drei gesteckten Perlen durften dann Mama und Papa fertig machen. 🤔
Das Ergebnis kann sich aber auf jeden Fall sehen lassen, oder?!

— Bildchen folgt —

Nachdem heuer die erste richtige Kinderparty gestiegen ist, durfte natürlich ein standesgemäßer Kuchen auch nicht fehlen:

Kuchen_1

Wir haben uns für eine Sachertorte entschieden, weil diese recht fest wird und das Gewicht des Fondants recht gut tragen kann. Außerdem ist ein Schokokuchen doch für einen Kindergeburtstag genau richtig, oder?! 🎂
Die Feuerwehr findet ihr, eigentlich als Applikation, bei Evi von aefflynS to go und zwar hier.

Da die kleinen Gäste ja auch mit sehr netten und zahlreichen Geschenken erschienen sind, sollten sie auch ein kleines Andenken an die Party mit nach Hause nehmen können.
Dafür habe ich Papiersäckchen mit Seifenblasen, Luftballons, Gummibärchen und einem Ü-Ei befüllt.

Die Flamme habe ich im Silhouette Design Store gefunden. Ist eigentlich ein Lagerfeuer, bei dem ich das Holz einfach weggelassen habe.

Papier: Bastelkarton in rot, orange und gelb
Datei: Campfire aus dem Silhouette Design Store

Auch der Tisch ist natürlich ganz im Motto „Feuerwehr“ für die kleinen Partygäste gedeckt worden und eine Feuerwehr-Einsatzzentrale durfte schon gar nicht fehlen!

Die Idee für diese coole Feuergirlande habe ich übrigens hier gefunden: pickposh.

So und last, but not least möchte ich euch gerne noch das Geburtstagsshirt zeigen, das für den großen kleinen Mann entstanden ist:

Darauf, muss ich ehrlich zugeben, bin ich wirklich stolz. Es sieht toll aus und, der kleine Mann ist hellauf begeistert von seinem Feuerwehr-Shirt. 🙂
Die Feuerwehr habe ich teilweise geplottet und teilweise aufgenäht. Ich mag diesen Mix super gerne. Außerdem kann ich so viele Restln gut verwerten.

Shirt: Paul von pattydoo
Applikation vorne: Feuerwehr von aefflynS
Plott hinten: Geburtstag von kreativmanufaktur.bayern
Geburtstagskrone: Geburtstagskrone von die Drahtzieherin

So, eines muss ich jetzt aber auch noch loswerden: es war laut, es war wild und es war streckenweise etwas chaotisch. Puh. So ein Kindergeburtstag geht ziemlich an die Substanz. Nachdem die kleinen Gäste wieder am Heimweg waren, alles halbwegs wieder auf den ursprünglichen Zustand gebracht wurde und das Geburtstagskind im Bett war, haben der Lieblingsmann und ich mal kräftig durchgeatmet und uns ein Gläschen Wein gegönnt. Ich weiß nicht, ob ich jemals schon so müde war. 😴😅🤣

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mein lieber Freund der gute alte Guglhupf

Anfang der Woche haben mich zwei liebe Kolleginnen aus der Arbeit besucht.  Super nett, weil 1. ist es mit ein bisschen Abstand immer wieder lustig ein paar (pikante) Details von der Arbeit zu erfahren und 2. sind die zwei einfach super liebe (und lustige) Ladies.

So, aber natürlich lässt es sich eine gute Hausfrau, äh ich lasse es mir natürlich nicht nehmen zum nachmittäglichen Kaffee auch nen ordentlichen Kuchen zu servieren. Da das mit dem herumwuselnden, super neugierigen und blitzschnell krabbelnden Frühlingskind aber gar nicht mal soooo einfach ist, kommt da mein lieber Freund, der gute alte Guglhupf ins Spiel.

Ich also hin zum Küchenkastl (welches frühlingskindsicher gemacht wurde, da dieses mit großem Eifer die darin befindlichen super geheimen Familienrezepte ausräumt, anlutscht und zerreist…), raus mit dem Oma-Guglhupf-Rezept ’super saftig‘ (hat meine Omili tatsächlich so genannt…) und los gehts.

GuglhupfZutaten:

3 Eier (getrennt)

125g weiche Butter

300g Mehl

300g Zucker

1 EL Backpulver

3 EL echtes Kakaopulver

125ml Milch

1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:

Die Eidotter mit Zucker, Vanillezucker und Butter (ordentlich) schaumig rühren. Eiweiß zu (steifem) Eischnee schlagen.

Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnden mit der Milch in die Ei-Zucker-Butter-Mischung geben. Danach den Eischnee unterheben.

Zirka die Hälfte des Teiges in eine (gefettete und bemehlte) Guglhupfform geben. Die andere Hälfte in der Rührschüssel lassen und mit 3 EL (echtem) Kakaopulver vermischen. Dann den Kakaoteig in die Guglhupfform geben. Mit einer Gabel, einem Stäbchen, oä. (vorsichtig) die beiden Teighälften vermengen (nur ein bisschen damit der Hupf schön marmoriert wird).

Bei 180° (Umluft) ca. 50 Min. backen. Herausnehmen, abkühlen lassen, stürzen, bepuderzuckern, genießen ❤

Tipp: oft taucht beim Guglhupf das Problem auf, dass er einfach nicht aus der Form will. Da gibt es dann Tricks wie umgedreht auskühlen oder im ausgeschalteten Backrohr auskühlen lassen, ein feuchtes Tuch um die Form wickeln oder schlag mich tot was noch alles. Ich sage euch eines: INVESTIERT IN EINE GSCHEITE GUGLHUPFFORM. Das ist das Einzige das hilft 😉

Apfel-Vanille-Kuchen mit Creme fraiche

Zutaten:

125g warme ButterApfel-Vanille-Kuchen

200g Rohrzucker

Salz

5 Eier

50g ger. Mandeln

200g Dinkelmehl

1 TL Backpulver

800g Äpfel

Saft 1 Zitrone

200g Creme fraiche

250g Topfen (20 %)

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

1/2 EL Maisstärke

 

Zubereitung:

Die Form einfetten. Eier trennen.

Eiklar zu festem Schnee schlagen. Butter,  125g Zucker, Salz und Eidotter schaumig schlagen bis die Masse hell wird. Mandeln, Mehl und Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren. Eischnee unterheben.

Den Teig in die Form füllen und ca. 4 cm am Rand hoch ziehen. 3 Äpfel schälen, entkernen, vierteln und mit Zitronensaft beträufeln. Die Apfelviertel hochkant in den Teig stellen und eine zweite Reihe anfügen.

Creme fraiche, Topfen, 75g Zucker, Puddingpulver, Maisstärke, 3 Eier und den restlichen Zitronensaft verrühren und über die Äpfel gießen.

Den Kuchen bei 160° ca. 1 Stunde backen. In der Form abkühlen lasse und vor dem servieren mit Staubzucker bestreuen.

Ein super leckerer Apfelkuchen mal etwas anders zubereitet.

Viel Spaß beim Backen 🙂

Rezept aus eve 2/09.

Mohntorte mit karamellisierten Äpfeln

Zutaten:Mohnkuchen

6 Eier

100g ger. Nüsse

200g ger. Mohn

3 Äpfel (säuerlich)

Saft von 1 Zitrone

250g weiche Butter

100g Staubzucker

Salz

1 TL Vanillezucker (echter)

ger. Schale von je 1/2 Zitrone und Orange

80g Kristallzucker

4 Äpfel (geschält) und 3 EL Kristallzucker

 

Zubereitung:

Backofen auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eier trennen. 3 Äpfel schälen, entkernen, grob reiben und mit Saft der Zitrone vermischen. Zitrone und Orange abreiben. Mohn und Nüsse mischen. Form einfetten.

Das Eiklar mit dem Kristallzucker zu festem Schnee schlagen.

Butter, Staubzucker, Salz, Vanillezucker, Zitronen- und Orangenschale (sehr) schaumig schlagen. Nach und nach die Eidotter untermischen. Dann die Mohn-, Nussmischung dazu geben, den Eischnee und die geriebenen Äpfel beimengen.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Für ca. 60 Min. im Ofen backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen nach dem Backen auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Für die Garnitur die 4 Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen (Äpfel sollen ganz bleiben und entweder mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden oder aber mit einer Küchenhobel (nicht zu) fein hobeln.

Eine schwere Pfanne erhitzen, den Kristallzucker einrieseln lassen. Die Apfelscheiben in die Pfanne geben und goldgelb karamellisieren lassen. Die Äpfel auf den Kuchen drapieren und noch warm (!) servieren.

Dieses Rezept ergibt einen herrlich saftigen und super leckeren Herbstkuchen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und lasst ihn euch, am besten mit etwas Schlagobers ;), schmecken.

 

Rezept aus Servus in Stadt und Land Gute Küche Herbst/Winter 2014

 

 

Milchreis-Torte

Zutaten:

1 Bio(!) Zitrone

VanilleDSC00875

700ml Vollmilch

Salz

125g Zucker

250g Milchreisreis (es geht aber auch normaler Langkornreis)

12 Blatt Gelatine

40g Mandeln (oa Nüsse)

160g Butterkekse (Biskotten, Cantuccini, oä)

100g Butter

400ml Schlagobers

Zimt

nach Belieben Früchte (zum Garnieren)

 

Zubereitung:

Milch, Zucker, abgeriebene Zitronenschale, Vanille und Salz in einem Topf aufkochen. Den Reis hinzufügen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und den Milchreis und ca. 10 Minuten quellen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Danach gut ausdrücken. In etwas warmem Milchreis auflösen und zum Rest in den Topf geben. Den Milchreis vollständig auskühlen lassen.

Die Nüsse etwas anrösten. Die Butterkekse (Biskotten, Cantuccini, oä.) im Mixer (oder mit dem Schnitzelklopfer respektive Hammer) zerkrümeln. Die Butter schmelzen und mit den Nüssen und Keksbröseln vermengen. Die Masse in eine gefettete Springform füllen und glatt verstreichen. Tortenform kalt stellen.

Jetzt das Schlagobers steif schlagen und unter den Milchreis rühren. Die Torte über Nacht kalt stellen.

Mit Obst eurer Wahl garnieren, mit Zimt bestreuen und: Mahlzeit 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken!

 

Ziegenkäse Tarte

DSC00883Zutaten für den Teig:

200g Mehl

20g Bergkäse (oder einen anderen würzigen Käse)

1 Eier

110g Butter

Salz

Zucker

Zutaten für den Belag:

300g Ziegenfrischkäse

2 Eier

50ml Schlag

Zimt

50g Rosinen

1 Zucchini

Pinienkerne

Olivenöl

 

Zubereitung des Teiges:

Den Bergkäse fein reiben. Alle Zutaten vermischen und entweder mit den Händen oder dem Haken der Küchenmaschine zu einem Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für ca. 30Min zum Rasten in den Kühlschrank geben.

Das Backrohr auf 200° Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen und in die Form geben (Tarteform, rechteckige Auflaufform, Kuchenform, etc.). Den Rand leicht andrücken und den überstehenden Teig abschneiden. Mit Backpapier bedecken. Hülsenfrüchte (ich habe eigene Backbohnen aus Porzelan) darauf verteilen und für ca. 10 Min. backen.

Zubereitung des Belags:

Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Schlagobers aufschlagen. Eigelbe aufschlagen. Schlagobers, Eigelb und Ziegenfrischkäse vermischen. Zimt und Rosinen dazu geben. Den Eischnee unterheben. Alles auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Die Zucchini mit einem Sparschäler längs schälen und damit die Ziegenfrischkäse-Masse bedecken. Die Pinienkerne darauf verteilen und die Tarte mit etwas Olivenöl beträufeln. 30Min im Ofen backen.

Viel Spaß und Mahlzeit 🙂

Zucchini-Erdbeer-Kuchen

Gestern habe ich die Zeit als mein Frühlingskind gerade schlief mal ausgenutzt und einen Kuchen gebacken.

Eigentlich hätte es ein reiner Zucchinikuchen werden sollen. Leider hatte ich nicht genug Zucchinis im Haus. Dafür aber Erdbeeren. Also warum eigentlich nicht einen Zucchini-Erdbeer-Kuchen zaubern? 🙂

Hier das Rezept. Der Kuchen wird wirklich super saftig und mega fluffig!

Zutaten:

3 Eier

250g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

125 ml Pflanzenöl (ich verwende ganz gerne Raps- oder Sonnenblumenöl)

400g Zucchini (oder Karotten, oder Erdbeeren, oder Rhabarber, oder …)

50g Nüsse (nach Belieben Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse)

300g Mehl

1 TL Natron

1 Pkg. Backpulver

1 TL Zimt (wer Zimt nicht so gerne hat nimmt einfach weniger)

 

Zubereitung:

Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und die Dotter mit Zucker und Vanillezucker (sehr!) schaumig rühren. Das Öl einrühren. Mehl, Backpulver, Natron und Zimt mischen und nach und nach zu der Dottermischung geben. Danach die Nüsse einrühren.

Die Zucchini werden geraspelt (grob oder fein, wie es euch besser schmeckt) und ebenfalls in den Teig gerührt (nicht schrecken, der Teig wird dadurch etwas flüssig).

Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.

Den Kuchen in eine gefettete und bemehlte Form geben (Durchmesser 26cm) und bei 180° ca. 45 Minuten backen.

Wer möchte, kann den Kuchen dann natürlich noch mit einer Schokoglasur überziehen. Das habe ich diesmal nicht gemacht. Ich habe zu Staubzucker gegriffen und zu dem was mein Garten momentan hergibt: Zitronenmelisse-Blättchen und Lavendelblüten.

Viel Spaß beim Nachbacken 🙂

Zucchini-Erdbeer-Kuchen

 

Zitronen-Thymian Tarte mit Rhabarber

Das ist im Moment unser absoluter Lieblingskuchen. Alle schwärmen davon. Deshalb möchte ich ihn euch nicht vorenthalten.

Hier das Rezept:

Zutaten:

ca. 600g Rhabarber

150g weiche Butter

200g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

4 Eier

1/2 TL Backpulver

125g Mehl

1 Bio(!)zitrone

2 EL Thymianblätter (wir haben sogar Zitronenthymian bekommen)

4 EL Zitronenmarmelade

 

Zubereitung:

Den Rhabarber schälen und so zurecht schneiden, dass er in eure Tarteform passt.

In die Tarteform gebt ihr 3EL Butter und 3 EL Zucker. Darauf verteilt ihr dann den Rhabarber.

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen (ruhig etwas länger schlagen, dann wird der Kuchen fluffiger). Die Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen und die Dotter unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und dann gebt ihr Abwechselnd Mehl und Eischnee zur Butter-Zucker-Eidotter-Mischung.

Die Zitrone waschen und die Schale abreiben. Dann die Schale mit den Thymianblättchen vermischen. Die Hälfte dieser Mischung gebt ihr zum Teig, die andere Hälfte wird erstmal zur Seite gestellt.

Den Teig verteilt ihr dann einfach auf dem Rhabarber in der Tarteform (die Tarte wird quasi verkehrt gebacken). Bei 180° die Tarte ca. 60 Minuten backen.

Die gebackene Tarte löst ihr dann mit einem Messer leicht vom Rand ab und stürzt sie auf ein Teller. Dann macht ihr die Zitronenmarmelade warm und gebt sie über die noch warme Tarte. Dann verteilt ihr noch die restliche Zitronenschalen-Thymianblättchen-Mischung darauf und serviert sie am besten noch warm (schmeckt allerdings auch kalt ganz köstlich!).

Tipp: da die Rhabarberzeit jetzt dann vorbei ist, habe ich die Tarte auch mal mit Erdbeeren ausprobiert (ohne Zitrone und Thymian). Schmeckt auch sehr lecker. Falls ihr keine Tarteform habt oder nicht verwenden wollt, dann nehmt einfach eine normale Kuchenform. Dann ist es aber besser die doppelte Menge an Teig zu machen, da der Kuchen ansonsten sehr flach wird.

Viel Spaß beim Nachbacken!