Babyausstattung: was wir wirklich brauchten und was nicht…

Eigentlich nehme ich es mir schon lange vor diesen Post zu erstellen. Aber ihr kennt das ja…
Nachdem sich aber im Moment bei uns im Freundeskreis die Babybäuchleins und newborn Babies ziemlich häufen, musste ich jetzt wirklich zur Tat schreiten und diesen Post endlich verfassen.

Nur zu gut kann ich mich daran erinnern, als wir Abend für Abend auf der Suche nach der „Babygrundausstattung“ das Internet und diverse Kataloge durchforstet haben. Gerade im Netz kursieren unzählige Listen zu diesem Thema. Manche sogar mit genauen Stückzahlen der Kleidungsstücke :shock:. Die Frage ist nur, was brauche ich wirklich und auf was kann getrost verzichtet werden?
Vielleicht kann ich euch diese Frage mit meinen Erfahrungen beantworten. Wir glaubten anfänglich nämlich, dass man ALLES braucht was so auf diesen Listen steht. Im Nachhinein gesehen weiß ich: nö. Brauchste nämlich nicht.

Hier also meine eigene Liste mit Dingen die wir brauchten bzw. für uns lebensnotwendig waren ;).
Ich habe versucht Kategorien zu erstellen, die mir halbwegs sinnvoll vorkommen. Natürlich ist diese Liste rein subjektiv und vermutlich für den/die eine/n oder andere/n von euch nicht vollständig, aber es ist ein Versuch euch die (Kauf)Entscheidung(en) etwas einfacher zu machen.

Und wenn ich euer Interesse jetzt geweckt habe, dann könnt ihr euch diese, meine, Babyliste sehr gerne hier unten als .pdf unter den Nagel reißen.

Babyliste

Noch ein kleiner Tipp: auch wenn es euch anfänglich ganz wichtig erscheint: es muss nicht immer alles neu sein. Gerade für die ganz Kleinen gibt es gebraucht ganz wunderbare Dinge, die meist auch nur ein paar Mal, wenn überhaupt, benutzt wurden.
Für mich waren folgende Plattformen im Netz dabei eine große Hilfe:
mamikreisel
willhaben
shpock

Und jetzt viel Spaß beim Lesen der Liste. Und an alle werdenden Eltern: genießt diese magische Zeit ♥

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Mama muss jetzt arbeiten…

…dieser Satz ist seit Anfang März dreimal pro Woche an der Tagesordnung.
Mama arbeitet nämlich wieder. Yeah. Halbe Lehrverpflichtung. Elf Stunden. Drei Tage pro Woche. Mhm.
Eine ganz neue Situation. Für alle Beteiligten. Arbeiten. Schön und gut. Aber mit (Klein)Kind? Uff. Auf Grund unseres intakten und äußerst guten sozialen Umfelds bzw. Familienzusammenhaltes kein Problem.
Drei Jahre habe ich auf diese Chance gewartet. Lehrerin sein. Mein Traumberuf. Jetzt ist es endlich so weit. Und ich bin glücklich. Aber jetzt mal alles von Anfang an.
Ende Februar die Stellenausschreibung. Elf Stunden in einer städtischen Volksschule. Elf Stunden. Hmm. Zu wenig. Zu wenig Stunden. Zu wenig Kohle. Meine ersten Gedanken. Auf der anderen Seite: Fuß (endlich) drinnen. Also Bewerbung. Bewerbungsgespräch. Drei Tage später die Zusage. Ups. Schneller als gedacht. Freude. Angst. Glück. Überforderung. Arbeiten mit Kind. Schaffe ich das überhaupt? Kann ich eigentlich überhaupt noch Lehrerin sein? Schließlich liegt mein Abschluss schon einige Jahre zurück.
Nach einigem Nachdenken, zahllosen Gesprächen mit dem Lieblingsmann und meinen Eltern dann die Erkenntnis: yes we can. Das Stundenausmaß ist zwar gering, aber als Einstieg eigentlich perfekt. Die Kohle ist zwar wenig, aber es wird sich schon irgendwie ausgehen. Notfalls heißt es eben für ein paar Monate zurückstecken.
Und zack stehe ich seit drei Wochen in der Klasse. Und was soll ich sagen. Lehrerin zu sein ist meine Berufung. Traumberuf gefunden.

Auch wenn es  nicht immer ganz einfach ist Beruf, Familie und Muttersein unter einen Hut zu bringen, ich genieße diese elf Stunden sehr.
Raus aus der Jogginghose ( 🙂 ), Tasche packen, arbeiten. Das ist ein tolles Gefühl. Raus aus der Mutterrolle, rein in den Arbeitsalltag. Yeah. Für mich perfekt.

Und an dieser Stelle mal ein großes und öffentliches DANKESCHÖN an den Lieblingsmann und die Lieblingseltern. Ohne denen wäre das Projekt „Mama muss jetzt arbeiten“ nämlich gar nicht möglich. ❤

1 Jahr Frühlingskind = 1 Jahr Mamileben

Heute ist es also tatsächlich so weit. Ich kanns kaum glauben. Aber es ist tatsächlich so: mein Frühlingskind ist heute 1 Jahr alt.

Happy Birthday liebes Frühlingskind!

Vor einem Jahr um diese Zeit bin ich noch sage und schreibe 6,5h in den Wehen gelegen (wie gut, dass ich das damals noch nicht gewusst habe 😮 ) und heute? Heute saust ein gut gelaunter Einjähriger zwischen meinen Beinen herum. Ruft mit voller Begeisterung ‚da‘. Gluckst. Lacht. Weint. Schreit. Lebt. Liebt.

Wie schnell die Zeit vergangen ist? Unfassbar. Rasant. So schnell, dass ich es eigentlich gar nicht bemerkt habe. Bis dato war es mir auch nicht bewusst wie schnell Zeit eigentlich vergehen kann. Und vorallem was in so einem Jahr tatsächlich alles passieren kann.
Wir haben unser Haus umgebaut. Sind umgezogen. Haben auf einen wunderschönen kleinen Menschen gewartet. Sind Eltern geworden. Ich habe endlich eine Stelle als Lehrerin bekommen. Haben runde Geburtstage gefeiert und feiern heute den ersten Geburtstag unseres Sohnes. Aufregender und voller kann ein Jahr wohl kaum sein. 🙄
Ein bisschen Wehmut ist allerdings auch da. Ich sehe mein Frühlingskind an. Sehe wie er wächst. Groß wird. Und ich sehe wie die Momente vergehen. Wie die Jahre hereinziehen. Unglaublich. Ich bin tatsächlich Mami eines Einjährigen.

Dieses Jahr war so voll von neuen Erfahrungen. Gefühlen. Situationen. Erlebnissen. Bisher war mir nicht klar wie wertvoll ‚Zeit‘ ist. Was es bedeutet jede Minute, jeden Augenblick zu genießen. Als Familie. Als Mama. Als Paar. Als Ich-Selbst.

Mein erstes Jahr als Mami ist also vorbei. Und ich kann nur sagen: wow. Mamisein ist toll :mrgreen:
Ich bin über mich selbst hinausgewachsen. Und sehe jeden Tag wofür: meine Familie ❤

Happy_Birthday

wild auf Wild – Hirschragout

Wie versprochen hier das Rezept zu unserer Weihnachtshauptspeise:

H I R S C H R A G O U T

Zutaten:

ca. 1 – 1,2 kg Hirschschlögel (oder was ihr sonst so bekommt)

Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, etc.)

2 Zwiebeln

1 kl. Stück Ingwer

4 Knoblauchzehen

etwas Tomatenmark

Gemüsesuppe zum ablöschen

Salz, Pfeffer

nach Belieben Chili

Olivenöl zum Anbraten

etwas Mehl zum Stauben

 

Zubereitung:

Das Hirschfleisch, falls notwendig, von Fett, Flachsen, etc. befreien und in mundgerechte Stücke schneiden. Zur Seite stellen.

Das Gemüse, Ingwer, Knoblauch und den Zwiebel fein schneiden. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin dünsten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das Gemüse in den Topf geben und anbraten. Herausgeben und ebenfalls beiseite stellen. Das Fleisch scharf anbraten. Gemüse und Zwiebel zum Fleisch geben und weiterbraten. Tomatenmark und Chili hinzugeben. Mit etwas Mehl stauben und umrühren bis sich das Mehl gut verteilt hat (aufpassen, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind). Mit Gemüsesuppe ablöschen (bis alles bedeckt ist) und köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tipp: macht das Ragout bereits am Vortag, lasst es über Nacht im Topf stehen und erwärmt es am nächsten Tag auf schwacher Hitze.

Aufgewärmt ist nämlich nur Gulasch Hirschragout gut. 😉

Mahlzeit ❤

 

Have yourself a merry little christmas!

DSC01738Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und entspannte, ruhige Feiertage im Kreise eurer Lieben!

Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen!

 

 

 

P.s.: Das war unser gestriges Weihnachtsmenü:

Maronisüppchen

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Hirschragout mit Knödel und Blaukraut

– Profiteroles und Tiramisu

Die Rezepte folgen sobald ich etwas mehr Luft habe 😉

 

Irgendwann ist immer das erste Mal…

… und dieses Mal hieß es bei uns: das erste Mal Fieber.

Am Donnerstag abend kommt der Lieblingsmann etwas aufgelöst mit dem Frühlingskind die Treppe runter. Weil Frühlingskind fühlt sich richtig heiß an. Und tatsächlich: nix heiß. Er glüht. Rote Bäckchen. Glasige Augen. Das heißt: Fieber messen. Wo ist nur dieser blöde Fieberthermometer. Der Tolle. Mit Messfunktion für die Stirn und Ohren. Gefunden. Ausgepackt. Weil noch nie verwendet. Auf der Stirn misst das Ding eine Temperatur von 43,5. What? Das kann wohl nicht stimmen. Also umgestellt auf die Ohrmessfunktion. Im Ohr wird eine Temperatur von 37,1 gemessen. Dafür glüht mir der Wurm aber etwas zu sehr. Muss wohl hin sein dieses grandiose super Ding. Also auf gehts den guten, alten, digitalen Thermometer zu suchen. Der Zwerg ist schlapp und sehr müde. Ich bin nervös. Der Lieblingsmann hält das Frühlingskind ganz fest. Fiebermesser gefunden. Nochmal nach der guten alten Methode messen. Und tatsächlich. Der arme Zwerg hat eine Temperatur von 38,5. Nach einer Stunde sogar 38,9. Kurz vorm Schlafen gehen sogar 39,2. Er ist quengelig. Weinerlich. Er ist richtig arm. Er tut uns Leid. Wir tun uns Leid. Kommen wir doch das erste Mal mit einem kranken Kind in Berürhung. Und dann ist es auch noch unser eigenes.

Die Nacht verläuft widererwartend ruhig. Der Zwerg glüht neben mir vor sich hin. Wird ab und zu zum Trinken wach, schläft größtenteils aber durch. Der Lieblingsmann und ich allerdings nicht. Wir machen uns Sorgen. Fühlen immer wieder seine Temperatur. Passen gut auf ihn auf.

Der nächste Tag ist nicht recht viel anders als ’normale‘ Tage. Das Frühlingskind ist vielleicht etwas quengeliger als sonst. Er schläft viel, ist etwas erschöpft, aber erstaunlich gut gelaunt. Die Temperatur pendelt immer noch zwischen 38,8 und 39,4. Ich lege ihn viel an. Teilweise stündlich. Er trinkt gut. Zusätzlich bekommt er noch etwas ungesüßten Tee. Auch den trinkt er ohen Widerstand. Auch die Nacht verläuft wieder ganz gut. Er wacht oft auf um zu trinken. Glüht weiterhin vor sich hin. Ich bin völlig überrascht wie gut er das wegsteckt. Er spielt tagsüber wie immer mit seinen Spielsachen. Krabbelt durch das Wohnzimmer. Mir geht es scheinbar schlechter als ihm. Ich leide. Er spielt.

Der Abend bzw. das Schlafen gehen wird an diesem Tag allerdings zur Tortur. Das Frühlingskind glüht. 39,4. Er weint. Er schwitzt. Er hat rote Backen. Er wehrt sich. Will/kann nicht schlafen. Der Körperkontakt darf nicht abbrechen. Er leidet. Ich leide. Der Lieblingsmann übernimmt. Die Zaubermanduca muss her. Das Frühlingskind wird eingepackt. Nach einiger Zeit schläft er völlig erschöpft ein. Ich bin durch. Meine Nerven liegen blank. Ich mache mir Sorgen. Ich weine. Ich fühle mich hilflos. Kann meinem geliebten Kind nicht helfen. Ich bin unendlich froh, dass der Zwerg endlich schlafen kann.

Der dritte Tag mit Fieber beginnt. Es pendelt immer noch zwischen 38,8 und 39,4. Zeit für Wadenwickel, Essigpatscherl und Co. Da muss die Oma her. Zur Unterstützung. Zur Hilfe. Zur Aufmunterung. Zum Mut machen. Das braucht die Mama. Das Frühlingskind ist nämlich erstaunlich gut gelaunt. Nur die Mama ist fertig. Die Mama braucht die Mama (Kind bleibt man wohl ewig 😉 ). Nachdem auch die alten Hausmittelchen nicht helfen und auch noch Durchfall einsetzt, ist es für mich genug. Ich rufe unseren Kinderarzt an. Der macht mir am Telefon Mut. Er sagt solange der Zwerg ausreichend trinkt und keine Auffälligkeiten wie Apathie oder Erbrechen zeigt ist alles in bester Ordnung. Stillen ist die beste Therapie sagt er. Ich bin beruhigt und stille den Zwerg.

Am nächsten Tag ist das Fieber weg. So schnell wie es gekommen ist, ist es auch wieder verschwunden. Mir fällt ein Fels vom Herzen. ‚Unsere‘ ersten kranken Tage sind überstanden. Ich bin unendlich froh, dass es vorbei ist. Puh. Durchatmen. War gar nicht soooo schlimm 😛 😉

Kaiviertelfest

An diesem Wochenende (6. bis 7. Juni 14) findet bei uns in Salzburg wieder das Kaiviertelfest statt. Unter dem Motto „In 48 Stunden um die Welt“ gibt es wieder zahlreiche Bands, Vorstellungen für Kinder und Führungen durch das Kaiviertel. Heuer finde ich die Führung ganz besonders spannend: „Auf den Spuren außergewöhnlicher Frauen im Kaiviertel“. Ein absolutes MUST für mich 🙂

Das Kaiviertel ist überhaupt eines meiner liebsten Ecken in Salzburg. Für mich ist es zu so etwas wie dem Eingangstor zu Salzburg geworden. Oft spaziere ich von Nonntal kommend durch das Kaiviertel in die Innenstadt. Neben kleinen, feinen Geschäften (wie z.B. Seifenideen oder PurPur) findet man im Kaiviertel kultige Bars, nette Cafés (z.B. das 220Grad) und leckere Restaurants (z.B. Santorini).

Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf und bin auf jeden Fall dabei! Fotos folgen 🙂