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Wie im Rausch…

… im Stirnbandrausch. Ich sage euch, ich bin infiziert mit dem Stirn- und Haarbandvirus.
Jedes Outfit, das momentan entsteht, bekommt auch ein Stirn- oder Haarband. Ich könnte vor Glück juchzen, wenn ich meine Minimäuse mit ihren Bändern am Kopf sehe. ❤

Das Wetter ist bei uns momentan auch so richtig super für Stirnbänder: zu warm für Mützen und doch noch zu kalt um ganz ohne Kopfbedeckung im Garten flitzen zu können.
So entstehen hier fast täglich Stirnbänder. Auch meine Freundinnen habe ich schon angesteckt. Einige von ihnen haben schon bei mir geordert. 😉 Und ich freue mich wie ein Schnitzerl, wenn ich meine Herzensdamen und ihre Kids mit meinen genähten Dingen sehe. Gibt es für eine DIY-Hobby-Näh-Mama ein größeres Kompliment als wenn die Sachen, die mit viel Liebe und Herzblut hergestellt werden, auch getragen werden? Hach. Schön.

Ihr merkt vielleicht, ich bin Feuer und Flamme für meine ‚Banderln‘. Aber jetzt lassen wir erst mal Bilder sprechen. 😍🌷💝🙆🌈🙃
(Achtung: Bilderflut!)


Na, was sagt ihr? Könnt ihr meine Euphorie jetzt verstehen?! 😅❣️
Bei den Farben lässt sich eine gewisse Vorliebe für grau entdecken, stimmts?! Tja, klassich ist eben immer noch klassisch, gell. 😉

So und damit nicht genug. Jetzt kommt der Zuckerschock. Die Haarbänder für die Kugelminimaus. Leider könnt ihr das ganze Bild nicht sehen, aber ich sage euch: cuteness overload. 💕💞💓💗💖💘💝💟


Ihr wollt auch so ein tolles Frühlingswetter-Stirnband oder ein Maximum-Süßigkeits-Haarband? Dann schreibt mir doch einfach… oder …

macht es euch selbst:

SM Stirn- und Schleifenband: Stirnband und Schleifenband von Kreatives Knöpfchen (ich habe das Stirnband auf 20cm verbreitert)
SM Haarband: Haarband mit Schleife von Kreativlabor Berlin (die anderen beiden Haarbänder sind einwenig abgewandelte Formen davon)
SM Stirnband celtic knot: eigenes
SM Stirnband gedreht: eigenes

Ich gehe mich jetzt weiter freuen und wünsche euch alles Liebe 🌷

Schlaf doch mal wieder…

Schlafen. Schlaf. DAS Thema unter Eltern. „Schläft deiner schon durch?“. Wie sehr habe ich diesen Satz gehasst. Zumindest bis vor zwei Monaten. Seit diesem Zeitpunkt schläft unser Frühlingskind nämlich durch. So richtig mein ich. Mit mehr als 6 Stunden im eigenen Bett und so. Ha. Der Lieblingsmann und ich haben uns gegenseitig gratuliert und abgeklatscht. Weil jetzt wieder geruhsamer Schlaf und mehr Platz im eigenen Bett. Ihr wisst schon. Tatsächlich war die Sache mit dem Durchschlafen nicht nur eine Eintagsfliege. Nein, nein. Das Kind schläft tatsächlich den Schlaf der Gerechten. In der Nacht. Nämlich.

Nur die Mama… Bei der keine Spur von geruhsamen Schlaf. Schlaf der Gerechten. Oder ähnliches. Die Mama hat jetzt nämlich einen ganz leichten Schlaf. Nix mehr mit Haus unter meinem schlafenden Hintern ausräumen. Das morgendliche Postbotenklingeln gekonnt überschlafen. Weckerringring einfach in den Traum einbauen und so. NIX. NIX. Beim kleinsten Geräusch bin ich sofort hellwach. Hinlegen und einschlafen? Pustekuchen. Aus ist es mit schlafen sobald das Ohr den Kopfpolster berührt.
Puh… So hab ich mir das mit dem Durchschlafen des Kindes nicht vorgestellt. Ob das mit dem Alter zusammenhängt? Immerhin nähert sich der nächste Zehner mit rasant großen Schritten. Oder die tief im inneren verankerte, mütterliche Panik, dass frau das Kind nicht schreien hört (pah, wie wenn sich klein Sohnemann nicht bemerkbar machen könnte…).

 
Leider bin ich diesem Phänomen bis jetzt noch nicht ganz auf die Schliche gekommen. Umso gelegener kam mir vor einiger Zeit eine Emailanfrage eines online-Schlafartikel-Versandhandels. Kurz: dormando.
Da ich in ihren Augen „interessante Artikel“ veröffentliche und „einen Stil habe, der ihnen gut gefällt“, bitten sie mich um eine kleine Kooperation. Nicht werbender Natur, sondern mit Mehrwert und Inspiration für meine LeserInnen, soll der Artikel sein. Und ich solle mir doch bitte ein Produkt aus ihrer, doch sehr breiten, Produktpalette aussuchen.
Ui… Das ehrt ein Bloggerinnen-❤ natürlich schon. Kooperation und so. Also hab ich mich mal flux auf der Homepage www.dormando.de umgesehen.
Und da war es: mein lang ersehntes und schon x-Male gewünschtes, dann doch nicht gekauftes, Zirbenkissen 😍. Ich liebe den Duft von Zirbenholz. Damit assoziiere ich ein warmes Wohlgefühl und vor allem: Ruhe 🙏.
Hach. Schwärm. Kissen bestellt. Gehofft, dass es bald kommt. Und jetzt: da ist es. Yay. Es hat eben doch so seine Vorteile, wenn man das morgendliche Postbotenklingeln nicht mehr gekonnt überschläft 😋.
Jetzt wird das gute Stück erstmal ausgepackt und genauestens unter die Lupe genommen.

Auf, dass der Schlaf wieder zu mir zurückkehren möge.
Ein Erfahrungsbericht folgt.
Bis dorthin: eine wundervolle Vorweihnachtszeit! 🌟🌲❄ ⛄

Goodbye Sorgen, Hello Püppchen

Vor ungefähr drei Wochen habe ich erfahren, dass ich in eine neue Schule versetzt werde.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich also meine derzeitige Schule, meine liebgewonnenen Kolleginnen und natürlich die vielen Kinder, die ich ein Schuljahr lang begleiten durfte.

Ich habe aber das Glück, dass ich meine neue Schule und meine neue Klasse bereits kennenlernen durfte. Da dies wahrlich nicht immer der Fall ist, kann ich wirklich von Glück reden 🙂
Nachdem die derzeitige Lehrerin, nach zwei Jahren, die Klasse bzw. Schule verlässt, sind die Kinder natürlich dementsprechend nervös wie „die Neue“ wohl so sein wird.
Ein LehrerInnenwechsel ist für die Kinder immer sehr aufregend. Für manche weniger, für manche mehr. Und manchmal ist das auch mit der einen oder anderen Sorge verbunden. Weswegen ich an unserem Kennenlerntag für jedes Kind ein kleines Sorgenpüppchen in meiner Tasche hatte.

Da ich finde, dass diese kleine Aufmerksamkeit sowohl am Schulanfang, am Schulschluss oder bei diversen Anlässen während dem Schuljahr verwendet werden kann, möchte ich euch diese Püppchen, die sehr einfach in der Herstellung sind, nicht vorenthalten.
Hier also eine kleine Sorgenpüppchen-bastel-Anleitung:

Material:
Material_Sorgenpüppchen

Anleitung:
Zuallererst schneidet ihr euch die Pfeiffenputzer zu. Ihr braucht pro Püppchen zwei Stück: 1x 10cm, 1x 5cm lang.
Das längere der beiden Stücke biegt ihr euch in eine U-Form zurecht. Auf dieses ‚U‘ klebt ihr mit der Heißklebepistole eine Kugel auf. Diese ist später der Kopf eures Püppchens. Als Arme klebt ihr euch das kürzere Pfeiffenputzerstück auf das ‚U‘ mit Kopf.
Collage_PüppchenUnd dann beginnt auch schon die muntere Wickelei. Nehmt euch ein Stück Wolle zur Hand, welches in etwa so lange ist wie euer Arm und wickelt es um die Beine eures Püppchens. Umso öfter ihr drumherum wickelt desto „dicker“ werden die Beine des Püppchens. Das Ende der Wollschnur einfach mit normalem Bastelkleber ankleben.
Hose wickelnDann noch das Gleiche mit dem Pullover – und fertig ist euer Sorgenpüppchen 🙂
Sorgenpüppchen

Viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken ❤

Ab heute ist der Papa daheim oder: wenn die Väterkarenz beginnt…

In meiner Vorstellung von Partnerschaft, Ehe und Elternschaft steht eines ganz oben: Gleichberechtigung.
Mein Lieblingsmann lebt, schläft und arbeitet in unserem gemeinsamen Haus genauso wie ich. Also ist es für mich selbstverständlich, dass er, wie ich auch, abwäscht, den Müll raus bringt, die Wäsche macht und sich um unser gemeinsames Kind kümmert. Dafür erhält er kein Lob. Wird auf kein Podest gestellt. Bekommt keine Medaille für Ehrendienste verliehen. Wird nicht anerkennend in Gesprächen erwähnt. Warum auch. Ich erachte dies als notwendigen Teil um miteinader leben zu können.
Der Lieblingsmann sieht das genauso. Auch mir kommen keine der oben genannten Ehrentitel zu. Zusammen leben bedeutet auch einen Haushalt gemeinsam zu schmeißen.

Vor mittlerweile fast zwei Jahren wurden dann auf einem Schwangerschaftstest die berühmten zwei Striche sichtbar. Diese Situation lässt viele Frauen (leider) wieder in alte Rollenbilder verfallen. Warum? Weil es noch lange nicht die Norm ist, dass man sich, neben Haushalt und Kindererziehung auch die Karenzzeit teilt.
Bei uns ist das allerdings anders. Als ich in eine mittlere Krise gestolpert bin während sich die beiden rosaroten Striche am Schwangerschaftstest gebildet haben, ist der Lieblingsmann seelenruhig geblieben. Hat einen Plan gemacht. Sich überlegt wie es ist bald zu dritt zu sein.
Relativ schnell hat der Lieblingsmann von seinem Recht gebrauch gemacht in Karenz gehen zu können. Hat von mir seinen Teil des Kuchens eingefordert. Bald stand bei uns also tabula rasa an. Die für uns passende Variante des Karenzmodells wurde gewählt. Und wir haben vereinbart uns die Karenzzeit zu teilen. Halbe halbe. Ich das erste Jahr, er das zweite Jahr.

Das erste Jahr mit unserem Frühlingskind ist schneller vergangen als erwartet (das Ganze ist hier nachzulesen…) und somit stand vor nicht allzu langer Zeit mein Wiedereinstieg ins Berufsleben (das wiederum ist hier und hier nachzulesen) und der Karenzbeginn des Lieblingsmannes vor der Tür.
Aber halt. Sooo einfach war das alles natürlich nicht. Schließlich leben wir in Österreich. Bürokratie wird hier GANZ GROSS geschrieben.
Drei Monate vor Karenzantritt muss der Lieblingsmann seinem Arbeitgeber von seinem Vorhaben berichten. Wer jetzt allerdings denkt easypeasy: ganz falsch.
Der Lieblingsmann meldet also im Februar diesen Jahres bei seinem Arbeitgeber (ein großes, sehr renommiertes deutsches Autohaus…) seine nahende Karenz an. Die erste Reaktion seitens des Unternehmens? Nein, auf die Barrikaden! Ein Mann in Karenz? Länger als vier Monate? Das geht doch nicht! So was haben wir ja noch nie erlebt!
„Lieber Lieblingsmann (Name seitens der Redaktion geändert 😉 ), wenn du gerne so lange (Anm.: 10 Monate) zu Hause bleiben möchtest, dann können wir uns gerne einvernehmlich trennen.“.
Moment… Wie bitte? Einvernehmlich trennen? Der Lieblingsmann möchte lediglich von seinem Recht, in Karenz zu gehen, um sein Kind, sein eigenes Kind, zu betreuen, Gebrauch machen. Er bleibt nicht zu Hause um Bier zu trinken, Fußball zu schauen und die Beine hoch zu legen. Er möchte zu Hause bleiben um zu sehen wie sein Kind groß wird, ihm die nötige Liebe und Sicherheit bieten.
Das Unternehmen in welchem der Lieblingsmann beschäftigt ist, konnte/kann dies nicht nachvollziehen. „Was macht denn deine Frau? Kann die nicht zu Hause bleiben?“, war der Folgesatz. Nein. Kann sie nicht. Die Frau des Lieblingsmannes kann es sich nämlich, genauso wenig wie jeder Mann, nicht leisten ewig von ihrem Arbeitsplatz fern zu bleiben.
Auch für Frauen ist es schwierig nach längerer Karenzzeit
– wieder Anschluss zu finden
– wieder im Unternehmen und in ihrem Berufsfeld Fuß zu fassen
– wieder einzusteigen
– überhaupt wieder im Unternehmen eingestellt zu werden.

Das Unternehmen hat dem Lieblingsmann dann auch noch deutlich (unfreundlich) mitgeteilt, dass er sich nicht schlau zu machen habe (Anm. damit war der Weg zum Betriebsrat und zur AK gemeint), das solle er mal ganz ihnen (den Großen, Mächtigen …) überlassen. Daraufhin hat der Lieblingsmann erst recht zahlreiche Termine beim Betriebsrat, der Arbeiterkammer und nicht zu letzt bei unserem Anwalt wahrgenommen. Sich informiert. Fakten eingeholt. Sich schlau gemacht. Sich sein Recht schwarz auf weiß bestätigen lassen.
Der Weg zur Karenz wurde dem Lieblingsmann mehr als nur schwer gemacht. Die zahlreichen Sticheleien seiner Arbeitskollegen (hier wird mit Absicht nur die männliche Form verwendet, da es keine weiblichen Kolleginnen gibt…) waren genauso schlimm, verletzend und rückständig wie das Verhalten das sein Arbeitgeber an den Tag gelegt hat.
Was allerdings zu erwähnen ist und dafür wird der Lieblingsmann auf ein Podest gestellt und anerkennend erwähnt, dass er hartnäckig geblieben ist. Er hat sich von Sätzen wie: „Tja, lieber Lieblingsmann (Name von der Redaktion geändert 🙂 ), wenn einer aus der Stammmannschaft geht, dann muss jemand anders nachfolgen und wenn du dann zurückkommst, wird einer zu viel sein (…).“, „Ich hätte jetzt auch gerne zehn Monate frei.“, „Ein bissal Puppenwagerl schieben kann ja nicht so schwer sein.“, der Tatsache, dass ihm Fortbildungen gestrichen wurden und ihm der Arbeitsalltag im Unternehmen generell schwer gemacht wurde, nicht abschrecken lassen.
Ihm ist es wichtiger diese so wertvolle Zeit gemeinsam mit seinem Sohn zu verbringen. Seine ersten Schritte mitzuerleben. Seine ersten Worte zu hören. Beim Aufwachen sein Lachen zu sehen und beim Einschlafen seinen tiefen Atem zu spüren.

Ab jetzt ist also der Papa daheim. Wäscht. Kocht. Putzt. Übernimmt die Kindererziehung. Arbeitet. Tut all das, was Frauen schon seit Jahrtausenden tun. Macht all dies völlig selbstverständlich. Weil es das auch ist. Denn auch er lebt, schläft und arbeitet in unserem gemeinsamen Haus.
Das finden wir ganz „normal“. Nur sein Arbeitgeber sieht das anders. Aber auch das finden wir ganz „normal“. Leider.

Zum Schluss noch ein Aufruf.
An euch Männer:
geht in Karenz! Euren Frauen zu liebe. Euren Kindern wegen. Seid Vorbild!

An euch Frauen:
geht arbeiten! Euch zu liebe. Euren Kindern wegen. Seid Vorbild!

Es wird Zeit, dass sich was dreht. Und das schaffen wir nur gemeinsam. Wenn wir alle an einem Strang ziehen.

 

 

Sommer, Sonne, Sonnensegel

Nachdem der Sommer (scheinbar) vor der Tür steht, ist auch die Radfahr-Zeit wieder eröffnet.
Somit wurde auch unser toller Fahrradanhänger aus dem Winterschlaf geholt und am Wochenende das erste Mal wieder Probe gefahren. Und, was soll ich sagen, das Frühlingskind klettert schon von selbst hinein und gluckst vor Freude sobald es los geht.
Die fröhliche Gluckserei nimmt allerdings ein jähes Ende sobald die Sonne in das schnittige Fahrzeug unseres Zwerges scheint. Das mag unser Mini nämlich so gar nicht.
Deshalb hat sich Mama flux ins Internet geklemmt und mal gegoogelt was es da so gibt. Und siehe da, es gibt (natürlich) ein Sonnenverdeck für unseren Zweisitzer. Allerdings ist dieses nicht ganz für unsere Zwecke gemacht, denn es deckt nur einen kleinen Teil des Einstiegs ab, kann somit nicht bis ganz nach unten gezogen werden und ist damit nicht brauchbar wenn es auch für Verdunklungszwecke benutzt werden soll.

Es bleibt also nix andres übrig als selbst Hand anzulegen.
Und nachdem sich das Ergebnis, wie wir finden 😉 , tatsächlich sehen lassen kann, möchte ich euch unser Sonnensegel nicht vorenthalten.

benötigtes Material:
– Baumwollstoff
– Nähmaschine
– Nähgarn
– Schuhbänder
– Kam Snaps

Anleitung:
Messt den Einstieg eures Anhängers möglichst genau aus. Wir haben den grünen Flitzer für zwei Kids, die Maße richten sich also nach dieser Variante.
Im fertigen Zustand hat meine Variante des Sonnensegels 49 cm x 60 cm.

Schneidet euch aus dem gewählten Baumwollstoff ein Rechteck mit den Maßen 62 cm x 102 cm (1 cm Nahtzugabe auf jeder Seite) aus.
ausgeschnittenes Rechteck

 

 

 

 

Rundherum solltet ihr die Kanten säumen, da Baumwollstoff zum Ausfransen neigt.
versäumen

 

 

 

 

Nach dem Versäumen faltet ihr euren Stoff gleichmäßig zur Mitte hin und bügelt die Seiten gut fest. So fällt es euch nachher leichter die Tunnel zu nähen.

Seiten umschlagengefaltetes Rechteck

 

Jetzt faltet ihr euer Rechteck wieder auf, legt den Stoff rechts auf rechts und näht die offene Seite zusammen (denkt an die NZ von 1 cm).
zusammennähen

 

 

 

 

Dreht euer Segel nun wieder auf die rechte Seite (die schöne 🙂 ) und näht links und rechts vom Rand einen Tunnel im Abstand von 0,5 cm zum Rand (gut vernähen!). Ich habe hierfür einen grünen Faden verwendet, da ich das als Kontrast sehr hübsch finde.
Tunnel nähen

 

 

 

 

Jetzt zieht ihr auf beiden Seiten in eure Tunnel die Schuhbänder ein. Schneidet diese aber vorerst noch nicht ab.
Schuhband einziehen

 

 

 

 

Dreht den Stoff nun wieder auf die linke (nicht so schöne) Seite und näht die offenen Seiten zu. Achtet dabei allerdings darauf, dass ihr euren Tunnel nicht zunäht. Ich habe mir dafür eine Nadel gesteckt, damit ich genau sehen kann wie weit ich nähen darf.
Vergesst nicht auf einer Seite eine kleine Wendeöffnung zu lassen.
Nähte schließen

 

 

 

 

Wendet das Segel durch die Wendeöffnung. Jetzt steppt ihr euer Segel oben und unten (die Seiten die ihr gerade geschlossen habt) noch im Abstand von 0,5 cm ab.
Zieht jetzt euer Segel auf den Schuhbändern möglichst glatt, damit ihr seht wie lange diese sein müssen. Rechnet dann auf jeder Seite ca. 2 cm hinzu und schneidet die Bänder ab. Jetzt müssen die Schuhbänder an beiden Enden gut angenäht werden. Ich habe sie zweimal umgeschlagen und wirklich gut vernäht, da ansonsten die Gefahr besteht, dass sie sich aufdröseln.
vernähtes Schuhband vernähtes Schuhband

 

Nun kommen die Kam Snaps an die Reihe. Auf einer Seite wird der Druckknopf am Schuhband angebracht und auf der anderen direkt am Segel.
Druckknopf Schuhband Druckknopf Stoff

 

Und feeertig ist das Segel.
Aber es muss natürlich noch am Gefährt befestigt werden. Dazu werden die Gegenstücke der Druckknöpfe am Anhänger befestigt. Nur Mut Löcher in den schönen (grünen) Stoff hineinzustechen 🙂
Das Segel wird zwischen Moskitonetz und Regenschutz montiert. Richtet das Segel mittig am Einstieg aus und markiert euch die Stellen für die Druckknöpfe.
fertig montiert

 

 

 

 

 

 

Das fertige Segel kann nun ganz individuell verschoben werden und entweder ganz nach oben gerafft, auf Halbmast gestellt oder ganz nach unten und somit als Verdunklung genutzt werden.
Viel Spaß beim Nähen ❤

Croozer Collage

Verlinkt bei made4boys

Mama muss jetzt arbeiten… Part II

Wie ihr in einem meiner früheren Beiträge wahrscheinlich schon gelesen habt, stehe ich seit geraumer Zeit wieder im Berufsleben. Seit Anfang Mai arbeitet die Mama wieder. Mit Leib und Seele. Mit Hingabe. Mit viel Spaß und Freude.

Immer wieder treffe ich aber auch auf Gegenstimmen. Mit Aussagen wie: „krass, als mein(e) Kleine(r) in dem Alter war habe ich noch nicht ans Arbeiten gedacht.“, oder „was? Du gehst jetzt schon wieder arbeiten?“, oder die, die es etwas „netter“ formulieren: „wow, das hätte ich damals niemals gekonnt.“.
Ihr lieben Gegenstimmen ich sage euch was: ich gehe arbeiten, weil es mir Spaß macht, weil es mich glück macht und erfüllt und, weil ich unabhängig und frei sein will.
1,5 Jahre war ich zu Hause. Ein Jahr davon mit meinem Frühlingskind. Und das habe ich in vollen Zügen genoßen. Ich war, nein, ich BIN Vollblutmama. Trotz, oder gerade wegen der Arbeit. Aber ich bin keine Vollblut(zeit)hausfrau und ich bin auch nicht der Typ Mutter, der mit seinem Kind den ganzen Tag am Fußboden sitzt, spielt, singt und ein straffes Programm hält.
Für mich muss es mehr sein. Und von der Einstellung, dass das Kind zur Mutter gehört und dort (nämlich ausschließlich) die ersten drei Jahre verbringen muss, halte ich schon gar nichts. Kinder gehören unter Kinder um Kind sein zu können. Meine Meinung.
In unserem Fall ist bekommt das Frühlingskind auch die beste der besten Betreuung: seinen Papa. Der ist nämlich in Karenz. Ein ganzes Jahr lang. Bam. Ihr Nasen.

Und was bei meinem Wunsch nach Arbeit auch noch mitschwingt, ist der Drang frei und unabhängig sein zu können. Und zwar in erster Linie finanziell. Dieser Wunsch ist in einem Land, in dem jede dritte Ehe geschieden wird, wohl nur nachvollziehbar (zumindest für manche). Das bedeutet weder, dass ich negativ gestimmt bin, noch, dass es in meiner Ehe kriselt, noch sonst irgendetwas in diese Richtung. Es ist rein sachlich und praktisch gedacht.
Der Gedanke, dass ich mit Mitte 40 oder Mitte 50 plötzlich alleine, ohne Job, ohne Mann und vorallem ohne Zukunftsperspektive da stehe, macht mir, um ehrlich zu sein angst. Auch das spielt(e) bei meiner Entscheidung, nach ’nur‘ einem Jahr Muttersein wieder arbeiten zu gehen, mit.

Die Gespräche und die Diskussionen zwischen arbeitenden und daheimbleibenden Müttern finde ich oft anstrengend, machen mich manchmal wütend und sind häufig auch bereichernd.
Was ich aber per tu nicht aushalte, sind diese Vorwürfe in der Stimme der Mütter die sich anders entschieden haben als ich.
Entscheidet euch für was auch immer ihr wollt, aber respektiert die Entscheidungen der anderen (Mütter). Ich trete euch auch nicht mit Sätzen wie „verblödest du nicht wenn du nur zu Hause gutschigu machst?“ oder „hast du nicht angst irgendwann alleine und pleite sitzen zu bleiben?“ gegenüber. Also bitte tretet mir auch nicht mit oben genannten entgegen.

Einmal mehr der Appell an alle Mamas: hören wir doch endlich auf aufeinander rumzuhacken und fangen wir endlich an einander zu unterstützen.

Babyausstattung: was wir wirklich brauchten und was nicht…

Eigentlich nehme ich es mir schon lange vor diesen Post zu erstellen. Aber ihr kennt das ja…
Nachdem sich aber im Moment bei uns im Freundeskreis die Babybäuchleins und newborn Babies ziemlich häufen, musste ich jetzt wirklich zur Tat schreiten und diesen Post endlich verfassen.

Nur zu gut kann ich mich daran erinnern, als wir Abend für Abend auf der Suche nach der „Babygrundausstattung“ das Internet und diverse Kataloge durchforstet haben. Gerade im Netz kursieren unzählige Listen zu diesem Thema. Manche sogar mit genauen Stückzahlen der Kleidungsstücke :shock:. Die Frage ist nur, was brauche ich wirklich und auf was kann getrost verzichtet werden?
Vielleicht kann ich euch diese Frage mit meinen Erfahrungen beantworten. Wir glaubten anfänglich nämlich, dass man ALLES braucht was so auf diesen Listen steht. Im Nachhinein gesehen weiß ich: nö. Brauchste nämlich nicht.

Hier also meine eigene Liste mit Dingen die wir brauchten bzw. für uns lebensnotwendig waren ;).
Ich habe versucht Kategorien zu erstellen, die mir halbwegs sinnvoll vorkommen. Natürlich ist diese Liste rein subjektiv und vermutlich für den/die eine/n oder andere/n von euch nicht vollständig, aber es ist ein Versuch euch die (Kauf)Entscheidung(en) etwas einfacher zu machen.

Und wenn ich euer Interesse jetzt geweckt habe, dann könnt ihr euch diese, meine, Babyliste sehr gerne hier unten als .pdf unter den Nagel reißen.

Babyliste

Noch ein kleiner Tipp: auch wenn es euch anfänglich ganz wichtig erscheint: es muss nicht immer alles neu sein. Gerade für die ganz Kleinen gibt es gebraucht ganz wunderbare Dinge, die meist auch nur ein paar Mal, wenn überhaupt, benutzt wurden.
Für mich waren folgende Plattformen im Netz dabei eine große Hilfe:
mamikreisel
willhaben
shpock

Und jetzt viel Spaß beim Lesen der Liste. Und an alle werdenden Eltern: genießt diese magische Zeit ♥

Bastelsonntag: Deckelwurm

Was gibt es schöneres als an einem stürmischen Schneesonntag vor dem wohlig warmen Kachelofen zu sitzen und eine Runde DIY Kram für unser Frühlingskind zu machen?! Richtig: nix 😉

Nachdem wir brave MülltrennerInnen sind, haben wir in unserem Müllfundus einen eigenen ‚Alu-Korb‘, in dem sich mittlerweile doch schon so einige Deckel von Babygläschen (ja, richtig, ich bin eine der Rabenmütter die ihre Kinder mit Babygläschen füttern 🙂 ) angesammelt haben.
Eines Tages hat unser Mini dieses kleine, feine Körbchen erwischt und es mit ordentlichem Karacho gen Boden befördert. Das Scheppern das dabei entstanden ist fand unser Zwerg ganz herrlich und hat ihm herzhaftes Lachen beschert.
Und so ist es zu der Idee des „Deckelwurms“ gekommen: Deckel + Scheppern = Babylachen –> Spielzeug daraus machen!
Und ganz nebenbei wird auch noch Re- und Upgecycled *yippiie*

Und wenn auch du nicht mehr weißt wohin mit den angesammelten (Babygläschen)Deckel, dann hier die Anleitung für unseren Wurm.

Das brauchst du für den Deckelwurm:
– Deckel von Babygläschen (oder andere kleine Deckelchen)
– bunte Holzperlen (darauf achten, dass diese farbecht und speichelfest sind!)
– robuste Schnur (wir haben Hanfschnur verwendet)
– eine große Holzkugel für den Kopf
– ein paar Wollreste für die Haare
– wasserfesten Stift für das Gesicht (Achtung: unbedingt ungiftig!!!)
– Hammer
– Schraubenzieher
– Heißkleber

Und so funktionierts:
In die Mitte der Deckel machst du mit Hilfe des Hammers und des Schraubenziehers ein Loch (am besten geht das in dem du den Deckel auf ein Holzbrett legst). Dann fädelst du erstmal ein paar Perlen als Schwanz auf und dann abwechselnd eine Holzperle und einen Deckel.
Optional: in ein paar Deckel haben wir zusätzlich in den Rand zwei Löcher geschlagen um hier eine Schnur mit Holzperlen als Füße aufzufädeln.
Wenn dein Wurm die gewünschte Länge erreicht hat, fädelst du als Kopf eine große Holzperle auf (eventuell mit etwas Heißkleber fixieren).
Aus den Wollresten habe ich Haare in Form von zwei geflochtenen Zöpfen gemacht und diese mit Heißkleber angeklebt.
Die Augen haben wir aufgemalt. Es können aber auch Wackelaugen aufgeklebt werden.
Das Ende der Schnur lasst ihr am besten etwas länger und macht eine Schlaufe dran. So kann der Deckelwurm mit viel Geschepper nachgezogen werden 🙂

Und hier das Ergebnis:
Deckelwurm

ein Mädchenkleid-Wunsch

Mein süßes Patenkind hat sich ein Kleid gewünscht. Aber natürlich nicht irgendeines. Die kleine Dame hat nämlich ganz genaue Vorstellungen wie ein Kleid auszusehen hat. Nämlich nix mit Kinderkram, rosa Ponys oder glitzer Dingsbums. Nein, klassisch, elegant und in gedeckten Farben. *Punkt*

Ich also los und erstmal nach einem Schnitt gestöbert (weil auch da hat mein kleines Fräulein genaue Vorstellungen…). Einen passenden Schnitt habe ich dann aber recht schnell gefunden. Nämlich auf einer meiner Lieblings-Baby-und-Kind-e-book-Anleitungsseite lillesolundpelle. Der Schnitt ist lillesol basic No 26. *Perfekt*

Jetzt noch den passenden Stoff. Das war allerdings gar nicht so einfach. Weil, ihr ahnt es wohl schon: genaue Vorstellungen und so… Noch dazu soll es ein Kleidchen werden das im Winter tragbar ist. Aber auch den habe ich dann doch recht schnell gefunden (nämlich hier). Einen wunderschönen, festen Jerseystoff in Schokobraun. Dazu noch etwas Spitze um das Ganze am Rocksaum aufzupeppen und los gehts!

lillesolundpelle liefert zum Schnitt auch gleich eine super Anleitung dazu. Somit war das Nähen des Kleides auch für mich Nähneuling nicht ganz soooo schwierig 😉

Und hier ist das gute Stück, das ich zum Schluss noch mit einer kleinen, passenden Blume aufgepeppt habe:

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