Ruccolapesto mit Parmesan und Mandeln

Ruccola. Ich liebe diesen herrlich würzigen, saftig grünen und lustig gefiederten Stengel. Egal ob als Salat, zu Nudeln oder zu einem saftigen kleinen Steak: Ruccola passt immer und überall dazu 🙂

Heute möchte ich euch das wunderbare Grün als Pesto präsentieren. Ruckzuck gemacht und es braucht nicht viel um im siebten Frühlingshimmel zu schweben.
Zutaten PestoFür ein Glaserl brauchst du:
– 125g Ruccola
– 20ml Olivenöl
– 60g Mandeln
– 50g Parmesan
– etwas Salz

 

 

 

Und die Zubereitung? Easypeasy. Alles zusammen in den Mixer (oder den Pürierstab zur Hand nehmen). Mixen. Mit Salz abschmecken. Fertig.Ruccolapesto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmeckt hervorragend zu Gnocchi oder Vollkornspaghetti (kleiner Tipp 😉 )

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Kürbis und Schafskäse haben ein Date mit Vollkornspaghetti

Kürbis – ich ❤ Kürbis. Die Farbe, das Aroma, die vielfältige Verwendung *schmacht*. Ein herrliches Gewächs! Und deshalb kommt es bei uns auch ziemlich oft auf den Tisch. Sehr zum Wohlwollen des Lieblingsmannes und des Frühlingskindes. Die mögen den nämlich auch ganz schön gerne 🙂

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~ So und jetzt zum Rezept ~

Zutaten:

Schafskäse

Kürbis (Hokkaido oder Muskat)

roter Zwiebel

Sauerrahm und ein Klecks Creme Fraiche

frische Kräuter (Oregano, Rosmarin, …)

Salz und Pfeffer

etwas Öl

Vollkornspaghetti

 

Zubereitung:

Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden, Schafskäse zerkleinern, die frischen Kräuter hacken und Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

In einer tiefen Pfanne Öl erhitzen, Rosmarin und Zwiebel darin braten. Kürbis hinzufügen, ordentlich anbraten, dann Sauerrahm und Creme Fraiche dazu. Kürbis garen bis er weich ist. Wenn zuwenig Flüßigkeit, dann mit etwas Fond aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Spaghetti zustellen und kochen wie man sie am liebsten hat.

Nudeln auf ein tiefes Teller (am besten Pastateller) geben, das Kürbissugo darüber und die Schafskäsewürfel obendrauf. Mit frischem Oregano bestreuen und geniiiiiießen 🙂

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Chai Tea – Auszeit für die Seele

Ich liebe dieses wundervolle indische Getränk: Chai Tea. Und noch besser: Chai Tea Latte. Alleine beim Gedanken an diese Köstlichkeit läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen. Deshalb kam mir heute morgen, beim Blick aus dem Fenster auf dieses fürchterlich nasskalte Winterwetter, die Idee diese Herrlichkeit doch einfach mal selbst zu machen. Nämlich in Form von Sirup.

Gedacht, getan. Und diesen leckeren, zart schmelzenden, sich dick ziehenden schokobraunen Sirup möchte ich euch nicht vorenthalten 😉

Zutaten:

1 L Wasser

4 Beutel (guten) Schwarztee

2 EL Kardamom gemahlen

2 EL Fenchelsamen

2 Zimtstangen

ein paar Gewürznelken

400g Zucker

 

Zubereitung:

Das Wasser gemeinsam mit dem Tee, den Gewürzen und dem Zucker in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen.

Nach etwa 30 Minuten Kochzeit die Teebeutel entfernen und den Sirup nochmal ca. 20 Minuten sprudelnd kochen. In noch heißem Zustand mit Hilfe eines Siebes die Gewürze abseihen.

In ein sauberes Glas füllen und fertig ist die Köstlichkeit.

1 EL Sirup mit etwas heißem Wasser aufgießen und mit Milchschaum verfeinern. Voilà *yummy*

Chai Tea Latte

ein Mädchenkleid-Wunsch

Mein süßes Patenkind hat sich ein Kleid gewünscht. Aber natürlich nicht irgendeines. Die kleine Dame hat nämlich ganz genaue Vorstellungen wie ein Kleid auszusehen hat. Nämlich nix mit Kinderkram, rosa Ponys oder glitzer Dingsbums. Nein, klassisch, elegant und in gedeckten Farben. *Punkt*

Ich also los und erstmal nach einem Schnitt gestöbert (weil auch da hat mein kleines Fräulein genaue Vorstellungen…). Einen passenden Schnitt habe ich dann aber recht schnell gefunden. Nämlich auf einer meiner Lieblings-Baby-und-Kind-e-book-Anleitungsseite lillesolundpelle. Der Schnitt ist lillesol basic No 26. *Perfekt*

Jetzt noch den passenden Stoff. Das war allerdings gar nicht so einfach. Weil, ihr ahnt es wohl schon: genaue Vorstellungen und so… Noch dazu soll es ein Kleidchen werden das im Winter tragbar ist. Aber auch den habe ich dann doch recht schnell gefunden (nämlich hier). Einen wunderschönen, festen Jerseystoff in Schokobraun. Dazu noch etwas Spitze um das Ganze am Rocksaum aufzupeppen und los gehts!

lillesolundpelle liefert zum Schnitt auch gleich eine super Anleitung dazu. Somit war das Nähen des Kleides auch für mich Nähneuling nicht ganz soooo schwierig 😉

Und hier ist das gute Stück, das ich zum Schluss noch mit einer kleinen, passenden Blume aufgepeppt habe:

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wild auf Wild – Hirschragout

Wie versprochen hier das Rezept zu unserer Weihnachtshauptspeise:

H I R S C H R A G O U T

Zutaten:

ca. 1 – 1,2 kg Hirschschlögel (oder was ihr sonst so bekommt)

Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, etc.)

2 Zwiebeln

1 kl. Stück Ingwer

4 Knoblauchzehen

etwas Tomatenmark

Gemüsesuppe zum ablöschen

Salz, Pfeffer

nach Belieben Chili

Olivenöl zum Anbraten

etwas Mehl zum Stauben

 

Zubereitung:

Das Hirschfleisch, falls notwendig, von Fett, Flachsen, etc. befreien und in mundgerechte Stücke schneiden. Zur Seite stellen.

Das Gemüse, Ingwer, Knoblauch und den Zwiebel fein schneiden. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin dünsten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das Gemüse in den Topf geben und anbraten. Herausgeben und ebenfalls beiseite stellen. Das Fleisch scharf anbraten. Gemüse und Zwiebel zum Fleisch geben und weiterbraten. Tomatenmark und Chili hinzugeben. Mit etwas Mehl stauben und umrühren bis sich das Mehl gut verteilt hat (aufpassen, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind). Mit Gemüsesuppe ablöschen (bis alles bedeckt ist) und köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tipp: macht das Ragout bereits am Vortag, lasst es über Nacht im Topf stehen und erwärmt es am nächsten Tag auf schwacher Hitze.

Aufgewärmt ist nämlich nur Gulasch Hirschragout gut. 😉

Mahlzeit ❤

 

3-Tages-Blaukraut

Wenn ihr richtig leckeres halligalli yummy Blaukraut wollt, dann nehmt euch drei Tage lang Zeit – es lohnt sich 😉

Zutaten:

1 kg BlaukrautBlaukraut

1 Apfel

1 Zwiebel

500ml Rotwein

Nelken, Wacholderbeeren, Lorberblätter, Pfefferkörner, Zimtstangen, Pimentkörner

Salz und Pfeffer

etwas Zucker

 

Zubereitung:

Das Blaukraut in (nicht zu) feine Streifen schneiden und in einen großen Topf geben. Den Rotwein darüber gießen.

Für das Gewürzsäckchen: von einer Stoffwindel oder Geschirrtuch ein Stück abschneiden und die Gewürze in die Mitte legen. Mit Küchengarn zubinden und zum Blaukraut geben. Den Apfel blättrig schneiden und ebenfalls zum Blaukraut geben.

Über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Blaukraut auf mitlerer Hitze zum köcheln bringen. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und die Zwiebel darin wenden. Danach zum Blaukraut geben. Das Blaukraut solange kochen lassen bis das es ganz weich ist (das dauert stundenlang!). Das Gewürzsäckchen entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wieder im Topf über Nacht (an einem kalten Ort) ziehen lassen.

Das Blaukraut aufwärmen und heißßßßßßßß servieren.

Passt perfekt zu Wild oder Geflügel *yummy*

 

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Zutaten:

Paprika (rot, gelb, grün)

1 Zucchini

1/4 Kürbis (Hokkaido oder Muscat)

1 rote Zwiebel

etwas Vogerlsalat

Essig und Öl

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

etwas Sauerrahm

Shrimps bzw. King Prawns

 

Zubereitung:

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Olivenöl solange dünsten bis es bissfest ist.

In eine Schüssel umfüllen und überkühlen lassen. Inzwischen die Marinade zubereiten: Essig, Öl und Honig gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über das noch warme Gemüse gießen und zugedeckt etwas ziehen lassen. Währenddessen den Vogerlsalat auf Tellern verteilen und die Shrimps anbraten.

Das Honiggemüse auf dem Vogerlsalat verteilen, einen Esslöffel Sauerrahm und die Shrimps daraufgeben und voilá feeeertig 🙂

Maronisüppchen

Zutaten:maroni

400g Maroni

1 Zwiebel

1 Chili (nach Belieben)

1 Liter Gemüsesuppe

etwas Schlagobers

etwas Butter

etwas Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Maroni einritzen, auf ein Backblechlegen und bei 220° solange rösten bis sich die Schale nach außen wölbt (dauert ca. 10 – 15 Minuten, je nach Backrohr).

Währenddessen die Zwiebel grob schneiden und in Butter anschwitzen. Die Maroni dazugeben und ebenfalls etwas anbraten. Mit Suppe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Mit einem Pürierstab solange pürieren bis die Suppe schön sämig ist. Etwas Schlagobers dazugeben und nochmals durchpürieren.

Mit einem Klecks geschlagenem Schlagobers servieren.

Have yourself a merry little christmas!

DSC01738Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und entspannte, ruhige Feiertage im Kreise eurer Lieben!

Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen!

 

 

 

P.s.: Das war unser gestriges Weihnachtsmenü:

Maronisüppchen

Honiggemüse auf Vogerlsalat mit Shrimps

Hirschragout mit Knödel und Blaukraut

– Profiteroles und Tiramisu

Die Rezepte folgen sobald ich etwas mehr Luft habe 😉

 

6 Monate Mama : ein Rückblick

Sätze wie ‚Wenn du älter wirst, vergeht die Zeit wie im Flug.‘ oder ‚ Wenn du erstmal selbst Kinder hast, dann wird dir erst bewusst wie schnell die Zeit vergeht.‘ haben wir wohl alle schon man gehört. Ich natürlich auch. Meistens hab ich aber nicht hingehört. Es abgetan. Mit ‚jaja‘ geantwortet. Und jetzt? Jetzt ist die Geburt des Frühlingskindes bereits 6 Monate her und ich stelle erstaunt fest wie schnell die Zeit vergeht wenn man erstmal selbst Kinder hat.

Unglaublich, oder? Ich klebe Fotos ins Fotoalbum meines Zwerges und kann es kaum fassen wie sehr er sich verändert hat, er gewachsen und wie groß er geworden ist. Ein ganzer Frühling und ein ganzer Sommer (naja, wenn man das Sommer nennen kann…) sind vergangen seit ich am 12.03.14 Mama geworden bin. Und, naja natürlich, ist seit dem alles anders. Und deshalb möchte ich hier einen kleinen Rückblick auf unser Leben und meine Erkenntnisse des Mama-Daseins im letzten halben Jahr geben.

Wie die Geburt war kann ja hier nachgelesen werden. Damals dachte ich, dass ich dieses Trauma nie mehr vergessen werden kann. Die Schmerzen. Die Pannen. Das Gefühlschaos. Bereits ein paar Wochen später waren die Gedanken an die Geburt etwas verschwommen. Und jetzt? Jetzt denk ich mir ‚war doch alles gar nicht so schlimm‘. Das ist wohl das Wunder unseres (weiblichen) Gehirns… Dann kam die erste Zeit zu Hause. Wir waren so vorsichtig. Ängstlich. Haben jeden Schritt und jedes Tun mit und um unseren Mini dreimal neu durchdacht. Waren verunsichert und manchmal auch ganz schön verzweifelt. Und jetzt? Jetzt sind wir Profi-Eltern. Der Lieblingsmann, ich und das Frühlingskind – ein eingschworenes Team. Die Handgriffe, der Umgang mit dem Zwerg und der Alltag haben sich automatisiert. Wir wissen jetzt instinktiv was zu tun und was zu lassen ist. Eben ein Spitzenteam 🙂 Und das Stillen (war ja eine eigene Geschichte: hier mehr)? Alles kein Problem mehr. Das geht jetzt nebenbei. Ich kann es jetzt sogar genießen. Wir als Eltern und auch als Paar haben einiges gelernt. Wir haben gelernt uns zurückzustellen ohne uns selbst ganz zu vergessen (ein Reifeprozess, der wahrscheinlich auch noch nicht ganz abgeschlossen ist ;)). Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass Eltern sein anstrengend ist, an den Nerven zehren kann und eine Herausforderung an uns als Liebespaar ist. So manche Diskussion über Erziehung, Zeit, Aufgabenbereich (Haushalt, Arbeit, etc.) und einiges mehr haben wir natürlich auch schon hinter (und ziemlich sicher auch noch vor) uns. Wir haben dadurch aber auch gelernt, dass so manches Drama besser auszuhalten ist wenn man eine Familie, ein sich liebendes (Ehe)Paar ist.

Und das Frühlingskind? Das ist das wirklich Wunder. Was er alles in den letzten 6 Monaten gelernt hat (und das ganz selbstverständlich und nebenbei) ist wohl jeden Preis dieser Welt wert. Er musste sich inerstmal in einer Welt außerhalb des schützenden Mutterbauches zurechtfinden. In einem neuen zu Hause mit allerhand neuen Menschen. Er hat gelernt seine Stimme zu gebrauchen (lachen, schreien, quietschen, lallen, …). Er hat seinen Körper entdeckt (wie gut der Daumen und der große Zeh beispielsweise schmecken). Er hat bald entdeckt, dass die Welt viel besser zu erkunden ist wenn man sich erstmal vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück drehen kann. Und wie toll es erst ist wenn die Umgebung auf eigene Faust, krabblend zu erkunden ist. Wie viel Spaß es machen kann sich an Dingen hochzuziehen und wie enttäuschend es ist dann wieder umzufallen. Er hat die großartige Entdeckung ‚Essen‘ gemacht (huiii was für ein Gewinn!). Er weiß jetzt auch, dass Schlaf doch ab und zu erholsam sein kann. Und: er wächst und wächst und wächst. Er lernt unaufhörlich Neues. Entdeckt jeden Tag wieder etwas das seine Aufmerksamkeit weckt und seine Geschicklichkeit erfordert. Ein Wunder wie leicht, kompetent und selbstverständlich er mit der Komplexität des Lebens umgeht. Großartig!

Und zum Abschluss noch ein paar Mama-Erkenntnisse:

– gute Ratschläge begleiten dich immer, aber man lernt immer besser damit umzugehen

– Muttermilch-Baby-Kotze auf deiner Kleidung gibt Flecken

– über Kacke in der Windel kann man sich tatsächlich freuen und ein Pipistrahl beim Öffnen der Windel kann ziemlich lustig sein

– Furzgeräusche, Grimassen und Tierlaute bestimmen deinen Alltag und du kommst dir mit der Zeit auch in der Öffentlichkeit damit nicht mehr dämlich vor

– Mütter vergleichen grundsätzlich ihre Babys immer und überall. Davon muss man sich abgrenzen lernen.

– was dir andere Mamas über ihre Babys erzählen (bestes Beispiel Schlafgewohnheiten!) muss zwangsläufig nicht immer stimmen…

– Babykleidung, Zubehör und alles was so gebraucht wird kann gut und gerne gebraucht gekauft werden. Dem Baby ist es nämlich ziemlich Wurst wie viele Kiddies vor ihm das schon anhatten oder drinnen gesessen sind.

– ein Tragetuch ist unverzichtbar, man ist aber auch keine Rabenmutter wenn man sein Kind im Kinderwagen herumkutschiert

– Babybrei selbst zubereiten ist super (zeitaufwendig), ab und zu ein Gläschen aufmachen erleichtert die Sache ungemein

– andere Mamas als Verbündete zu haben ist unumgänglich. Irgendwie, irgendwann und irgendwo muss man sich austauschen können. Es ist aber auch wichtig sich nicht nur als Mamas zu treffen – Auszeiten sind wichtig um funktionieren zu können!

– von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sind wir noch weit entfernt, vor allem wenn es um Karenz und Erziehung geht…

– man lernt nie aus. Erkenntnisse über sich selbst, das eigenen Kind und das Leben kommen jeden Tag 🙂

 

So und jetzt heißt es bei uns: happy halben Geburtstag liebes Frühlingskind! ❤